Ursprung der Idee ISS-Kontakt

Begonnen hat die ganze Geschichte mit den Vorbereitungen und der Durchführung eines Firmenfestes (Tag der offenen Tür), im Oktober 2008. Wer jemals ein solches Verhaben geplant und realisiert hat, weiß, dass sich die meiste Arbeit bei der Vorbereitung verbirgt. Neben alten Radios sollte bei dieser Veranstaltung auch moderne Funktechnik gezeigt werden. Dazu wurden Kurz-Filme gesucht, die auch bei Kindern das Interesse für Technik wecken sollten. Ich weiß nicht, wie viele Video-Clips meine Familie anschauen musste, bis ein paar geeignete gefunden waren. Darunter war einer über den Funkkontakt einer Schweizer Schule mit der ISS.
Dieser Video-Clip muss zwei Schulfreunde der Bühler Realschule in Dornstadt sehr beeindruckt haben, denn diese Schüler aus der 7. und 8. Klasse marschierten ein paar Wochen später zu ihrem Schulrektor und baten ihn um Unterstützung. Sie wollten an ihrer Schule auch einmal einen solchen Funkkontakt herstellen und den Astronauten ihre Fragen stellen. Der Rektor hörte sich die ganze Sache an und sagte seine Unterstützung zu, wenn sich genügend Interessierte finden. Einen OV-Abend später waren auch dort genügend Mitarbeiter gefunden, die ihre Hardware zur Verfügung stellen wollten. Nach dem Ausfüllen des Antragformulars standen wir auf der Warteliste der NASA mit dem Status „Pending“.

Ein ISS-Funkkontakt findet auf dem UKW-Band statt. Das heißt, nur solange die Raumstation in Sichtweite ist, kann ein Gespräch mit den Astronauten geführt werden. Von Horizont zu Horizont benötigt die ISS ca. 15 Minuten, eventuell auch kürzer. Ein Umlauf der ISS um die Erde dauert ca. 90 Minuten.

Die NASA stellt hohe Anforderungen an die Stabilität der Bodenstation, sofern man selber die Hardware installiert. Eine andere Möglichkeit ist die „Telebridge“: Über Telefon verbindet man sich mit einem australischem OM, der seine Funkstation zur Verfügung stellt. 

- DL1WOL -

Links zur Raumstation ISS

To top

Allgemeine Informationen zur Raumstation ISS

Allgemeine Informationen zur NASA.

Informationen zur Raumstation ISS.

 

Amateurfunk auf der internationalen Raumstation

Schon in der russischen Raumstation "MIR", die als Vorgänger der "International Space Station" gilt, gab es Funkamateure, die ein kleines Amateurfunkgerät mit an Bord hatten. Diese Tradition wurde fortgeführt und so gibt es auch auf der ISS ein UKW-Funkgerät. Ab und zu genehmigt die NASA, dass sich ein Astronaut den Fragen der Schüler stellt.

Allgemeine Informationen zum Thema: Amateur Radio on the International Space Station.
Unter 'ARISS Europe' findet man die europäische Seite.

Warteliste für einen möglichen Funkkontakt!

Gemäß dem deutschen Amateurfunkgesetz dürfen nur lizenzierte Funkamateure funken. Ausnahmen davon sind nur mit einem Ausbildungsrufzeichen erlaubt. Dies gilt auch für Kontakte mit der ISS. Daher haben wir als Rufzeichen (siehe Spalte „Callsign“) ein Ausbildungsrufzeichen (= „DN…“) angegeben.

ISS Kontakte in der Vergangenheit

Reden is calling the ISS!

Kontakt zwischen der ISS und den Schülern des Progymnasiums Rosenfeld.



Bericht vom ISS-Kontakt

To top

Am 02.02.2011 fand um 7:32 MEZ ein 8 minütiges Interview mit Frau Catherine Coleman, zurzeit Astronautin in der Internationalen Raumstation ISS, statt.

Alle Schüler der Realschule durften Fragen einreichen, ein Team wählte die interessantesten Fragen aus und 10 Kinder durften dann am Mittwoch direkt über UKW-Funk diese Fragen stellen.

Die Veranstaltung fand in der überfüllten Schul-Mensa statt, die eigentlich viel zu klein für eine solche Veranstaltung ist. Nur knapp 100 Stühle können dort gestellt werden. Daher durften nur die Klassen 7a, 7b und 7c daran teilnehmen. Viele Zuschauer hatten nur einen Stehplatz. Sogar Funkamateure aus Sindelfingen waren gekommen, um diese Ereignis mitzuerleben. Auch der Dornstadter Bürgermeister Rainer Braig lies es sich nicht nehmen, an diesem einmaligen Ereignis beizuwohnen.

Die Technik stellten die Funkamateure des DARC kostenlos zur Verfügung. Wolfgang Zimmermann (DLgab eine kurze Einführung in den Amateurfunk. Danach hatte er die Aufgabe, die ISS zu rufen. Die viel schwierigeren und aufwändigeren Aufgaben im Hintergrund wurden von einem Spezialistenteam erledigt, wie zum Beispiel das ständige Nachführen der Sende- und Empfangs-Frequenz (bedingt durch den Dopplereffekt).

Eine komplizierte Planung war vorausgegangen, um mit der bewegliche Antenne in Böfingen immer auf die schnelle Raumstation zielen zu können. Leider ging ein Antennen-Motor wenige Tage vor dem Experiment defekt, so dass die Ersatz-Antenne benutzt werden musste.

 

Vorbereitungen zum ISS-Kontakt
Vorbereitungen zum ISS-Kontakt

 

Als ob dies nicht schon genug Probleme waren, ertönte beim Aufbauen am Vorabend aus der Verstärkeranlage plötzlich ein Radio-Sender. Die aufwändige Verkabelung zwischen Laptops, Beamern, Mikrofonen und Funkgeräten hatte sich zu einem Radioempfänger zusammengeschaltet. Außerdem wollte die Funkuhr nicht neben dem Laptop stehen und streikte. Erst nach längerem Suchen wurde ein Aufbau gefunden, ohne Radio-Empfang und einem netten Plätzchen für meine Funkuhr.

Am anderen Morgen stand der Übertragungs-Wagen des Südwest-Rundfunk im Pausenhof und berichtete live von unserem Experiment.

Die Redakteurin Frau Doris Riedmüller war mit einem Funkmikrofon mit dem Techniker im Ü-Wagen verbunden, der dann die Reportagen direkt in Studio versendete. Würde diese Live-Übertragung unsere Funkstrecke zu ISS stören? Aber zum Glück verliefen auch diese Tests negativ.

Als dann endlich der Aufgang der ISS gekommen war, konnte uns zwar die Besatzung hören, aber wir sie nicht! Dennis, DB6DB, erkannte ein ganz, ganz leises Signal, viel zu schwach für ungeschulte Funker-Ohren. Ursache war vermutlich die dicken Winterwolken, die über Dornstadt lagen. Und plötzlich (wie dies nur bei FM-Übertragungen möglich ist) tönte Catherine laut und deutlich, wie von nebenan aus den Lautsprecherboxen: "I can hear you loud and clear." ("Ich kann Euch laut und deutlich hören.")

 

Im Interview mit der ISS!
Im Interview mit der ISS!

Es blieben nur noch gut 6 Minuten für die Fragen und die Antworten. Catherine sprach sehr schnell, nannte aber jeden Schüler bei seinem Namen. Es war ein „Gänsehaut-Feeling“ im Saal: Eine Astronautin im Weltall unterhält sich mit Schülern aus Dornstadt. Den Schülern war ihr Lampenfieber nicht mehr anzumerken. Sie brachten ihre Fragen ruhig und in einem guten English vor.

Bei jeder Fernsehsendung wird vielfach zuvor geprobt. Jeder Chemie- und Physik-Lehrer kann seine Experimente vorher ausprobieren. Jeden Vortrag kann man zu Hause proben. Für uns gab es nur dieses einzige Mal! Wer Interesse an dem spannenden Hobby "Amateurfunk" hat, und auch Funkamateur werden will, schickt eine E-Mail an uns.

-DL1WOL-

Links zum Ansehen

To top

Es wurden einige Videos und Sprachaufzeichnungen zum ISS-Kontakt gemacht und an uns herangetragen.
Wir haben eine Vorauswahl getroffen und wünschen viel Spaß beim Ansehen.

Link zum Südwest-Presse Artikel mit Video

Das Video von Martin Henz.

Video vom SWL im Wald.

Originaltext zum ISS-Kontakt

To top

Interview with Catherine Coleman

The Buehl-Realschule Dornstadt conducted an interview with Catherine Coleman, KC5ZTH, on the board the ISS on 2nd February 2011 over Ham Radio frequencies. Due technical reasons the interview was done in a very short time, (about 7 minutes). Catherine spoke very quickly in typical spoken English (American dialect). This report is written down from recorded tapes.                                      - DL1WOL -

Wolfgang: “OR4IIS calling DN1WOL [1]. Can you copy? Over.”
Catherine: “DN1WOL, this is OR4ISS. I can hear you loud and clear. Go ahead with the first question. Over.”

[1] Radio Amateurs always calling the other station first and then tell their own call sign.

1.)
Samuel: What qualifications and skills do you need to become an astronaut? Over.
Catherine Coleman: For astronauts in the future it is hard to tell. I will tell you, you need engineering, and you need science and maths - at the minimum. And I think that whatever science and math skills, whatever you like to use them for, will be great in a space program because you need all sorts of skills. Over.

2.)
Xenia: Do you miss your family and can you talk to them? Over.
Catherine Coleman: I talk to my family every single day, we have an internet protocol phone that goes down to the ground and goes out to them. It’s great. Over.

3.)
Madeleine: What will you do if you get ill? Over.
Catherine Coleman: We have a checklist and procedures that can help us diagnosed ourselves. We are trained to do many medical things and we can certainly talk to the ground and the doctor is there and we do that if the first chance[2] we get. Over.

[2] This word could not be precisely understood.

4.)
Tobias: Do you sometimes argue with your colleagues? Over.
Catherine Coleman: We don’t always agree. I don’t think we usually argue, but we find a way to decide what we would do with the team. Over.

5.)
Daniel: Do you think there are other living beings in our universe? Over.
Catherine Coleman: Daniel, personally I do. But I know I haven’t seen any myself. I’m always looking. Over.

6.)
Lea: What was your best experience as an astronaut? Over.
Catherine Coleman: My best experience, Lea, is just living every single day up in space, waking up in the morning, and realising that everything is just floating including me. I really love living up here. Over.

7.)
Nico: How do you train for a flight? Over.
Catherine Coleman: Nico, we practice the important things over and over again: Training for emergences. Some of the more complicated things that we do like capturing the Japanese supply ship like yesterday and the last week with the robotic arm. We practice, practice, practice and it really helps, even if it is sometimes boring! Over.

8.)
Alicia: Do you think living in universe is better than on Earth? Over.
Catherine Coleman: Well, Alicia, the earth is part [3] of the universe and that’s why I like living in space. I’m orbiting the earth but I have a very nice view of the rest of the universe and it’s our neighbourhood. Over.

[3] Catherine emphasises this word.

9.)
Simona: Is it exciting to see the Earth from the ISS? Over.
Catherine Coleman: Simona, I love seeing the earth from space. It is beautiful. Every single time. I look down the weather is different somewhere, the sun angle is different, I see something else, it’s night, it’s day, it’s beautiful. Over.

10.)
Maximilian: Isn’t it boring so far away from the Earth? Over.
Catherine Coleman: Maximilian, for me it’s actually never ever boring. There is always something that needs done here in the space station and it’s always a way to go – and it’s always looking out the window which is never boring. Over.

11.)
Tobias: What do you have to do on board the ISS all day long? Over.
Catherine Coleman: Tobias, after we wake up in the morning there is a schedule on board and it tells us what we need to do because the people on the ground have figured out what needs to be done. And also what - what order to do it and so does it when. So that we don’t all try to work in the same place at the space station at the same time. Over.

12.)
Daniel: Do you have a shower onboard the ISS? Over.
We don’t, and sometimes I wish for one, but truthfully every day if we did that, you’d [4]  have to clean up the shower all the time because the water would be everywhere. So [5] we take a sponge bath and it works at just fine. Over.

[4] Translate this word to German with “man”.

[5] Original radio spoken text she says “And”

13.)
Simone: How long does it take to fly from the Earth to the ISS? Over.
Catherine Coleman: Simona, it takes only 8 and a half minutes. (Noise). Isn’t it fantastic? It’s an amazing journey. And I came here in a Russian rocket called the Soyuz. Over.

14.)
Alicia: Could you see the fireworks on New Year’s Eve? Over.
Catherine Coleman: Alicia, we did see fireworks. We had been flying over some places on the earth where it was midnight and it was dark. And we did see fireworks over Spain. And just last night I saw fireworks over China – a lot of them everywhere, and I think it’s because of the Chinese New Year. Over.
(The Chinese year of the Tiger ended at 02.02.2011 – just before the interview.)

15.)
Maximilian: How much does it cost to fly from the Earth to the ISS? Over.
Catherine Coleman: Maximilian, it costs a lot of money and that’s what we need to fix [6]. We need to make it, so that it will be easier to go to space. So more people can do it. For my mission my government paid about 55 Million Dollars. It’s really a lot of money. Over.

[6] Meaning: It must be cheaper.

16.)
Samuel: Have you ever worked outside the ISS and what’s the temperature outside the ISS? (The signal is getting weak.) Over.
Catherine Coleman: Samuel, I have not done a space walk yet. I hope to do one soon, we will see. And the temperature depends on whether you are in the sun or the shadow on the other side of the earth. And here it’s either very, very cold or very, very warm, but in our space station it always feels the same. Over.

17.)
Lea: Have you ever experienced a dangerous situation in space? Over.
Catherine Coleman: Lea, it’s actually always dangerous in space, and we understand that before we come. And we practice for the most dangerous situations. And just last week we had an important electrical problem that could have taken power out most of the space station, but we are trained to make sure that we understand what to do in these situations and then it was fine. Over.

18.)
Xenia: Can you see different planets? Over.
Catherine Coleman: I can see the planets much like you see the planets, Xenia. They just look like very bright stars to me. I think I can see them little bit easier because I’m not looking through the atmosphere. Over.

19.)
Madeleine: How long do you have to stay on board? Over.
Catherine Coleman: Madeleine, I get to stay on board until the middle of May. That’s about 3 and a half more months. I tell you that right now: I don’t really want to go home. I like to stay here even longer than May! Over.

20.)
Nico: How high above the Earth are you at the moment? Over.
(The signal is bad.)
Catherine Coleman: Well, we are about 400 km above the Earth, Nico. And that’s last question. (…Noise…) Cheerio!



Physikalische Grundlagen

To top

Physikalische Grundlagen der Raumstation ISS

2010 12 10 Zentrifugal- oder Zentripetalkraft 01.pdf 54 KNette Beschreibung der Zentrifugal- oder Zentripetalkraft.
2010 12 10 Warum faellt ein Satellit nicht herunter 01.pdf 50 KErklärung der Frage: "Warum fällt ein Satelit nicht vom Himmel?"

Grundlagen zum Amateurfunk

Was ist Amateurfunk.pdf 25 KWas ist Amateurfunk?
Was ist eine Frequenz.pdf 33 KWas ist eine Frequenz?

Technische Details

To top

Etwas Amateurfunktechnik

In der Schule haben wir ein Funkgerät vom Typ Icom IC-706 MK II G verwendet. Es war geplant die Schüler-Fragen über eine 70cm Amateurfunk-Verbindung von der Schule zur Hochschule in Böfingen zu übertragen. Die ISS-Antworten sollten über die gleiche Funkstrecke zurückkommen. Die Entfernung zwischen Schule und Hochschule beträgt etwa 12km mit dem Auto und 7,1km Luftlinie.
In Böfingen war eine Diamond X-7000 Antenne auf die Schule ausgerichtet, um einen reibungslosen Funkverkehr zu garantieren. In der Hochschule war geplant ein Funkgerät vom Typ Kenwood TS-2000X zu verwenden, welches KW, 6m, 2m, 70cm und 23cm all-mode beherrscht. Für den ISS-Kontakt befand es sich im so genannten Cross-Band-Repeater-Mode. Hier wurde das, über das beschriebene Equipment empfangene Signal der Schule, vom 70cm Band auf das 2m Band umgesetzt. Das umgesetzte Signal sollte über eine 2x11 Element Kreuzyagi von Tonna mit 100W Sendeleistung, um Störungen durch andere Stationen zu vermeiden, auf 145,2 MHz, im ISS Uplink mit rechtsdrehend zirkularer Polarisation gesendet werden. Aussendungen der ISS sollten auf dem 145,8 MHz Downlink von der gleichen Kreuzyagi empfangen werden. Die rechts-drehend zirkulare Polarisation beugt dem Fading vor, welches dadurch kaum auftritt.
Die verwendete Satellite Tracking Software nennt sich SatPC32 und stammt von OM DK1TB. Details gibt es unter www.dk1tb.de.

Aber es kam leider anderst als geplant. Wenige Tage vor dem ISS-Kontakt haben wir bemerkt, dass ein Rotor der (fast noch neuen) Yagi-Antenne sich nicht mehr bewegte. Eine Reparatur war nicht mehr möglich. Selbst eine Eil-Lieferung per Taxi hätte nicht mehr ausgereicht, um die Anlage auszutauschen und zu kalibrieren. Also mußte die Ersatz-Antenne installiert werden. Diese bauten wir dann direkt in Dornstadt auf - mit einer 100Watt Endstufe.

-DB6BD-

Downloads zum ISS-Kontakt

To top

Sammlung von Texten, Video- und Audio-Aufzeichnungen

Es wurden einige Video- und Datenaufzeichnungen gemacht, und interessante Texte erstellt die keinem Copyright unterliegen. Wir wollen diese zum Download zur Verfügung stellen.

Interview with Catherine Coleman ver3 .doc 621 KOriginaltext zum ISS-Kontakt

Audio-Aufzeichnung vom ISS-Kontakt

Interview komplett.wav 31 MDas komplette Interview mit Catherine Coleman.

Video von Martin Henz

Video von Martin Henz.flv 58 MDie kurze Fassung des Video von Martin Henz.

1.te Frage von Samuel

Question01 skills 01.wav 1,97 MWhat qualifications and skills do you need to become an astronaut?

2.te Frage von Xenia

Question02 familiy.wav 1,06 MDo you miss your family and can you talk to them?

3.te Frage von Madeleine

Question03 get ill.wav 1,27 MWhat will you do if you get ill?

4.te Frage von Tobias

Question04 argue.wav 1,12 MDo you sometimes argue with your colleagues?

5.te Frage von Daniel

Question05 livings beings.wav 900 KDo you think there are other living beings in our universe?

6.te Frage von Lea

Question06 best experients.wav 1,45 MWhat was your best experience as an astronaut?

7.te Frage von Nico

Question07 training.wav 1,83 MHow do you train for a flight?

8.te Frage von Alicia

Question08 living in univers.wav 1,48 MDo you think living in universe is better than on Earth?

9.te Frage von Simona

Question09 seeing earth.wav 1,55 MIs it exciting to see the Earth from the ISS?

10.te Frage von Maximilian

Question10 boring.wav 1,46 MIsn’t it boring so far away from the Earth?

11.te Frage von Tobias

Question11 to do.wav 1,87 MWhat do you have to do on board the ISS all day long?

12.te Frage von Daniel

Question12 shower.wav 1,41 MDo you have a shower onboard the ISS?

13.te Frage von Simone

Question13 time to fly to ISS.wav 1,26 MHow long does it take to fly from the Earth to the ISS?

14.te Frage von Alicia

Question14 Firework.wav 1,86 MCould you see the fireworks on New Year’s Eve?

15.te Frage von Maximilian

Question15 Flight Costs.wav 1,47 MHow much does it cost to fly from the Earth to the ISS?

16.te Frage von Samuel

Question16 Temperature.wav 1,68 MHave you ever worked outside the ISS and what’s the temperature outside the ISS?

17.te Frage von Lea

Question17 dangerous situation.wav 2,15 MHave you ever experienced a dangerous situation in space?

18.te Frage von Xenia

Question18 planets.wav 1,19 MCan you see different planets?

19.te Frage von Madeleine

Question19 stay on board.wav 1,45 MHow long do you have to stay on board?

20.te Frage von Nico

Question20 high above.wav 1,57 MHow high above the Earth are you at the moment?