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Berichte aus dem Ortsverband

Über die Navigationsleiste links kommen Sie zu Berichten aus dem OV-Leben und von interessanten AFu-Begebenheiten unserer Mitglieder.

FFF 035

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F/DK9VA + F/DL4VM in FFF 035

Am 09/08/2010 beschlossen Joe, DK9VA und Tom, DL4VM die schon lang geplante Aktivierung des "Parc naturel régional des Vosges du Nord". Der französische Naturpark reicht bis an die saarländische Landesgrenze im Südwesten und so war die Anfahrt ein Kinderspiel. Wir besuchten als Erstes den Bürgermeister von Ormersviller um seine Zustimmung zu unserer Aktion zu erhalten.

An dieser Stelle ein herzlicher Dank an "monsieur le maire", der keine Einwände hatte und unsere Aktivierung unbürokratisch genehmigte.


Unser Standort war am Rand des Ortes Ormersviller auf einer Anhöhe, nahe der "Chapelle St. Josef" in JN39PD.


Die Station war schnell aufgebaut, je ein Dipol für 30m und für 40m an einem GFK-Mast sowie je ein TRX FT857D mit 20w output für 30m CW und ein FT897D mit 100w output für 40m SSB.

Die ersten cq Rufe in CW (F/DL4VM) auf 30m verliefen enttäuschend, kaum eine Antwort, aber nach etwa einer halben Stunde ging der Pileup los, eine der wenigen Stationen aus der Anfangsphase hatte uns wohl im DX-Cluster geloggt.

Als der Andrang nach ca 90 Minuten deutlich nachliess wechselten wir Band und Betriebsart.

Auf 40m in SSB (F/DK9VA) das "gleiche Bild" wie vorher auf 30m, anfangs kaum ein Anruf, dann Pileup.

Am frühen Nachmittag liess die Aktivität dann nach und wir beschlossen, einzupacken.

Es kamen letztlich 120 QSOs aus 26 DXCCs ins Log, etwa halbe halbe CW und SSB.

Vielen Dank an Alle, die mitgemacht haben.

Das Log wurde in die WFF-Logsearch Datenbank von EW4DX hochgeladen und auch an Marc, F5SSN von FFF versandt.

73 es bcnu

DK9VA + DL4VM

 

 

F/DK9VA + F/DL4VM in JN39PD

DLFF Ø33

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Aktivierung Biosphärenreservat Bliesgau DLFF Ø33

 

 Am 19 Juni 2010 aktivierten Mitglieder des OV Südsaar, Q11, das Biosphärenreservat Bliesgau. Als Standort wurde die Schutzhütte Im Almend in Heckendalheim ausgewählt. Die Hütte befindet sich in einem kleinen Waldgebiet außerhalb der Ortschaft und liegt in 301 m Höhe.

Am Samstag morgen setzte sich das Team früh in Bewegung Richtung Bliesgau. Insbesondere Karen, DL8HK, war in Ihrem Aktivitätsdrang nicht zu bremsen und erkundete bereits um 6 Uhr die Umgebung des Standortes. Das dreiköpfige Team, bestehend aus Thomas, DL4VM, Karen, DL8HK und Joachim, DK9VA traf dann um 7 Uhr zusammen am Treffpunkt Hütte ein.

Der unmittelbar daran anschließende Kinderspielplatz bot mit seinen Spielgeräten einen idealen Befestigungspunkt für den 12 hohen Glasfibermast. Doch zunächst wurde das Material ausgeladen und in der Hütte installiert. Als Transceiver diente ein FT-897. Mit an Bord waren vier Dipole für 80m, 40m, 30m und 20m.

Der Aufbau der Dipole war etwas schwieriger und zeitraubender als erwartet. Wir beschlossen, zwei Antennen über Kreuz auf zu hängen und entschieden uns für die Bänder 40m und 30m. Wegen des Gewichts der beiden Baluns an der Mastspitze konnte der Mast letztendlich auf 9 m Höhe ausgefahren werden. Benachbarte Bäume, Schaukeln und Klettergerüste waren ideale Abspannpunkte für die beiden Dipole.

Nachdem anfängliche Probleme mit der Spannungsversorgung beseitigt waren begann Thomas auf dem 40m Band mit einem cq-Ruf in cw. Die ersten 15 Minuten waren ernüchternd und enttäuschend zugleich weil alle Rufe ohne Erfolg blieben.

Kurz nach neun Uhr brach unerwartet ein Pile Up über uns herein. Nach dem Wechsel auf das 40m Band hatte uns eine italienische Station gefunden und uns in das DX-Cluster eingetragen. Dank der unerwartet hohen Resonanz auf unser Rufen konnten wir über einen längeren Zeitraum auf ein und derselben Frequenz bleiben. Zeitweise war der Andrang so stark, dass wir nach Nummern im Call aufrufen mussten.

Besuch erhielten wir von unserem OV-Kameraden Heinz, DK1AS. Ansonsten verirrte sich niemand zu uns. Die Beschilderung zur Hütte ist extrem dürftig. Der Standort ist wahrhaftig perfekt getarnt.

Glücklicherweise blieb das Wetter trocken. Die gegen Mittag sinkenden Temperaturen zwangen uns jedoch den mitgebrachten Heizlüfter in Betrieb zu nehmen. Gegen Mittag ließ der Andrang deutlich nach, so dass wir beschlossen um 13 Uhr den Heimweg an zu treten. Im Log waren 191 qso’s mit 27 verschiedenen Ländern.

Hier noch einige Informationen zur Hütte:

Schutzhütte Im Almend – Heckendalheim – die Hütte kann gemietet werden, ein Tag 30 €, komplettes Wochenende 50 € - kein Strom vor Ort, Generator muss mitgebracht werden – neben der Hütte befindet sich ein überdachter Grillplatz – Stühle und Tische sind in der Hütte vorhanden – für naturnahe Bedürfnisse steht ein überdachtes Häusschen zu Verfügung – rechtzeitige Reservierung in den Sommermonaten ist dringend empfohlen.

 

Joachim Kirsch DK9VA OVV Q11

DK9VA in F

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Zu Besuch an der Loire bei F6KJX

Das Shack von F6KJX
Das Shack von F6KJX im Centre de Culture et Loisir von Vineuil. Oben im "Tower" befindet sich die Funkstation.
Die Kurzwellenantennen
Die Kurzwellenantennen von der Gebäuderückseite aus gesehen. In der Towermitte die Antenne für das 2m-Relais.
Im Shack
Im Shack von F69KJX.
Vorbereitungen für den Flohmarkt
Der "harte Kern" bei den Vorbereitungen für den Flohmarkt.

Im September 05 verbrachte ich eine Woche “im Garten Frankreichs“, im Departement 41 (Loir et Cher).Als leidenschaftlicher Fan der Loireschlösser habe ich die Gegend bereits zum zwölften mal besucht.

Ich hatte auch schon mehrmals ein UKW Handfunkgerät mit, aber niemals konnte ich irgendein Signal in dieser Region empfangen.

Vor Antritt der letzten Reise habe ich zuerst das Internet bemüht und bin auf der Homepage der REF fündig geworden. Amateurfunkclubs der REF gibt es in 46 der 95 Departements, in manchen Regionen gibt es nur e i n e Clubstation. Es ist also nicht wie bei uns, dass in jeder größeren Stadt ein OV zu finden ist. Die Region ist nicht dicht besiedelt was den Bau von Antennenanlagen erleichtert, bei dem Platzangebot sind Gittermasten im Garten fast schon selbstverständlich.

So habe ich die Homepage von F6KJX gefunden, die einzige Clubstation im Departement 41 gegründet 1989 mit heute etwa 20 Mitgliedern. Darauf hin habe ich Didier, F5ROX, Präsident des Clubs eine E-Mail geschrieben und meinen Wunsch nach einem Besuch mitgeteilt. Die Antwort kam nach dem nächsten OV Abend, man freue sich auf meinen Besuch. Dienstagabend setzte ich mich um 17:30 in Bewegung Richtung F6KJX. Ich musste feststellen dass ich all die Jahre in nur drei Kilometern Entfernung im dortigen Supermarkt eingekauft hatte. Die Clubstation befindet sich in Vineuil, JN07QO, im dortigen Centre de Culture et Loisirs ( Gemeindezentrum ). Dort ist ebenfalls der Standort des 2m Relais F6KJX auf dem Kanal RV60 (145,750 MHz). Das beeindruckende Gebäude ist mit einer imposanten Antennenanlage geschmückt. Kaum aus dem Auto ausgestiegen lief mir Didier schon entgegen und begrüßte mich sehr herzlich. Ich wurde in den Clubraum geführt und den anwesenden OM’s vorgestellt. Das berühmte Eis, von dem man sagt, dass es am Anfang zu brechen gilt, gab es hier nicht. Zuerst wurde mit einem Glas Rosé auf die deutsch-französische Freundschaft angestoßen und dann zeigte man mir die beiden Clubräume. Beide Etagen im runden Teil des Gebäudes wurden den OM’s von der Gemeinde kostenlos, inklusive Strom und Heizung !, zur Verfügung gestellt. Der Bürgermeister hat zusätzlich finanzielle Mittel für Antennen und Geräte bereitgestellt. Im Gegenzug zeugen zahlreiche Auszeichnungen von den Aktivitäten des Clubs. Eine besondere Rolle spielt hier Michel, F5MFL. Er organisiert den Funkbetrieb an den Schlössern im Departement 41. Die jeweilige Aktivität findet im Umkreis von max 500m des jeweiligen Schlosses statt. Eine Verbindung zählt einen Punkt für das „Diplom des Chateaux du Loir et Cher“. Probleme mit Genehmigungen ? Absolut nicht, erzählt Michel, selbst für große Schlösser wie Chambord, in Staatsbesitz, erhält man problemlos eine Genehmigung. Auch kleine Schlösser in Privatbesitz, die man als Tourist nicht besichtigen kann, werden aktiviert, das Argument Reklame für die Region, für den Weinverkauf um die Ecke oder das benachbarte Restaurant, so Michel augenzwinkernd, hat bisher noch jeden überzeugt. Die Aktivitäten sind am Wochenende, auf der Homepage von F6KFX kann man sich über den Stand informieren oder per E-Mail Anfragen an F5MFL richten. In diesem Zusammenhang fällt mir der Begriff APRS ein, aber Denis, F8DFK, spricht die Meinung aller Anwesenden aus: kennen wir zwar, haben wir in der Gegend gar nichts, und außerdem halten wir das für überflüssig. Überhaupt liegt der Schwerpunkt bei "echtem Funkbetrieb", nämlich 80% CW, sehr beliebt ist QRP, etwas Phonie, etwas PSK31. Auf dem 2m Relais habe ich übrigens in 5 Tagen nicht ein QSO gehört. Alles spielt sich auf Kurzwelle ab. Besonderes Interesse galt unserem DLD und dem Begriff DOK. Didier sammelt begeistert auf 80 und 40m und die Erklärungen über Distrikte, OV und DOK wurden mit großem Interesse verfolgt. Thema EMV, ja sagt Didier, auch bei uns durchaus ein Thema, aber die den Deutschen eigene Hysterie zu diesem Thema ist den Franzosen fremd. Sicherheitsabstand ? Oh ja, wichtig!!, sagt Denis und hebt den Zeigefinger um die Bedeutung zu unterstreichen, Sicherheitsabstand mit unseren Antennen zu Polizei und Militär! Mit der an das Gebäude direkt angrenzenden Grundschule gibt es keine Probleme. Hierzulande wäre der Club wegen seiner “bedrohlichen Antennenanlage“ schon längst mit Prozessen überzogen und der Funkbetrieb eingestellt worden. Wie steht es mit dem Afu-Nachwuchs? Gleiches Problem wie überall: kein Interesse von Jugendlichen am Hobby. Auch im OV gibt es, wie überall, den harten Kern der immer zum OV Abend kommt und aktiv ist. Kontakte zu anderen Clubs? Ja die gibt es, der nächstgelegene Club befindet sich in Vendome, rund 40 Km entfernt. Aber der beste Club in ganz Frankreich sind wir, sagt Denis mit stolzer Überzeugung. Harmonie im Verein, eine tolle Kameradschaft und einer hilft dem anderen. Und so verging die Zeit wie im Flug und weil es noch so viel Gesprächsstoff gab wurde ich für den nächsten Abend mit Didier bei Denis zum Essen eingeladen . Mit dem Versprechen unbedingt wieder rein zuschauen wenn ich noch einmal in der Gegend bin fuhr ich freitags in die Heimat zurück mit 785 Fotos von Schlössern und den QSL-Karten von neuen Freunden in F. Wer Interesse hat die Gegend zu besuchen, ich gebe gerne Tipps, Anfragen einfach per E-Mail an den Autor richten.

Interessante Links:

73 de Joachim, DK9VA

UKW-Contest 2007

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Teilnahme am UKW Contest vom 02.02. – 04.03.2007

Wieder einmal hat der OV Q11 an einem weiteren Contest zur OV-Wertung teilgenommen. Neben dem Contest auf 10m im Januar gingen Thomas DL4YBC und Karen DL8HK zum Sturm auf die Punkte über.

Am Samstag Morgen ging es gegen 12 Uhr los,wir führen zum Erbeskopf auf 815 über NN. (JN39NR) Als Shack hatten wir ein Zelt sowie einen Heizlüfter mit.. Dort angekommen kam dann schnell die Ernüchterung. Das Wetter war schlecht, und es war ein hälftiger Sturm sowie Eisregen zugange, wodurch der Aufbau des Zeltes unmöglich war. Deshalb richteten wir uns den Shack notdürftig im Auto ein.

Der Aufbau:

Dort angekommen versuchten wir das Zelt aufzubauen, leider war der Wind zu stark, und wir gaben das Vorhaben mit dem Zelt auf. Um schnell QRV zu sein, bauten wir den Antennenmast zusammen und montierten eine der mitgebrachten 10 Element Yagi. Die 2. Antenne musste aufgrund des Sturmes und der Tatsache, dass wir den Mast nicht in der vorgesehenen Länge aufbauen konnten im Auto bleiben. Das Shack wurde im Auto eingerichtet und von der Mitgebrachten Ausrüstung kam nur der FT857 mit 50 Watt zum Einsatz. Die weiteren Geräte, ein FT221, sowie für die Endstufe und den Heizlüfter fehlte einfach der Platz. Ebenfalls der mitgebrachte Laptop musste durch ein Papierlog ersetzt werden.

Die Lage:

Auf 815 m über n.N. bei Locator JN39NR, abgesehen vom Regen und den tiefliegenden Wolken abgesehen hatten wir nach hallen Richtungen freie Sicht.

Besuch unseres OVV

Flo DD3SF und YL Steffi besuchten uns auf dem Erbeskopf während des Contest. Flo hatte ein paar Flaschen Contestwasser mitgebracht (Bitburger), die wir auch gut gebrauchen konnten. Nach ca. 45 Minuten verließen die beiden uns wieder und wir setzten den Betrieb fort.

Der Betrieb:

Der Betrieb verlief Anfangs ganz gut, wir drehten über das Band und konnten die dort rufenden Stationen arbeiten. Neben vielen Stationen in DL hatten wir auch Verbindungen nach England, Slowenien, Niederlanden, Belgien, Schweiz ,Tschechien sowie auch eine Station aus Norditalien. Am späten Abend nahmen die Bedingungen schlagartig ab. Bis 2 Uhr MEZ waren wir in SSB QRV, teilweise auch Karen in CW. Die Bedingungen waren plötzlich so schlecht, dass wir nur noch die starken schon gearbeiteten Stationen hören konnten. Aufgrund dieser Situation und der Tatsache, dass die Müdigkeit sich breite, bauten wir nun bei Eiseskälte aber bei Windstille das Zelt doch noch auf. So konnten einer im Auto und der andere im Zelt zur Ruhe kommen. Gegen 8 Uhr MEZ am Morgen setzten wir unseren Betrieb fort. Gegen 10:30 MEZ und nach 150 QSO´s im Log machten wir müde aber dennoch zufrieden QRT und bauten alles wieder ab und fuhren nach Hause.

Fazit:

Trotz der etwas schwierigen Umstände kann man sagen, dass der Contest ein Erfolg war. Das außerordentliche Wetter machte uns zwar zu schaffen, und wir mussten improvisieren, aber am Ende hatten wir 150 QSO´s im Log und wir werden auch beim nächsten mal wieder teilnehmen. Wir hoffen, dass dann mindestens das Wetter etwas angenehmer sein wird.

Thomas DL4YBC

Fieldday 2005

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Teilnahme am Fieldday

Vorbereitung

Am Freitag den 02.September fuhren Florian DD3SF und Thomas  zu unserem angemeldeten Fielddaygelände am THW-Turm in Blieskastel-Webenheim.

Ausrüstung

  • 1 Stromaggregat
  • 1 Dipol für 40 – 10 m
  • 3 Teleskopmaste
  • 1 Rohrmast
  • 1 Antenne 25 m lang endgespeist für 80 m
  • 1 Dipol mit Hühnerleiter für 80 – 10 m
  • 1 GP für 10 – 20 m
  • 1 TS 480 SAT von Kenwood
  • 1 IC 735 von ICOM
  • 1 FT 857 YAESU
  • 1 Symmetrischer Anntennentuner
  • 2 Autobatterien
  • 1 Ladegerät
  • 3 Laptops
  • 1 Anhänger mit Plane
  • 1 Zelt
  • 1 LKW Benz 814 mit Plane
  • 1 Grill
  • 1 Kaffeemaschine
  • 1 Kühlschrank
  • 1 Schwenkgrill
  • 1 DIXY-Klo
  • 3 Tische
  • 4 Stühle
  • 1 Biergartengarnitur

Der OV Q11 hatte sich für die Teilnehmerklasse Mehrmannbetrieb bis 100 W ohne Antennen oder Geräteeinschränkung angemeldet.

Aufbau

Der Aufbau unserer Ausrüstung ging wie geplant. Neben den Dipol für 40 – 80m wurde auch eine endgespeiste Antenne für 80m aufgehängt. Die Antennen wurden an den Teleskopmasten bzw. an Bäumen befestigt. Das Stromaggregat wurde in Betrieb genommen und die Batterien wurden geladen, die Beleuchtung und Kühlschrank sowie die Kaffeemaschine wurden angeschlossen. Zelte wurden aufgebaut, und der Grill aufgestellt. Alle anderen Ausrüstungsgegenstände sollten erst am nächsten Morgen kommen.

Am Samstagmorgen kamen dann noch der LKW den Karen DL8HK organisiert hatte mit den weiteren Antennen, sowie den noch fehlenden Ausrüstungsgegenständen. Nach dessen Ankunft gegen 08:00 MESZ wurde dann wie vorgesehen, auf der Ladeflache des LKW der Fielddayshack eingerichtet. Die Tische und Stühle wurden in die richtige Position gebracht, und die Geräte wurden aufgestellt. Die Vertikal GP wurde mittels des Rohrmast am LKW befestigt und die Radiale in den umliegenden Bäumen verspannt. Der Dipol wurde zwischen 2 Bäumen aufgehängt und mittels einer Hühnerleiter gespeist.

Betrieb

Bereits schon am Freitag konnten wir schon einige tests mit der vorhandenen Antennenanlage und Geräten machen. Der Sonder-DOK 25SR3 brachte dann auch genügend Verbindungen, um die Antennen die schon aufgebaut waren zu testen. Der Dipol für 40 – 10m funktionierte einwandfrei und wir waren zufrieden. Am Abend sollte dann auch noch die Antenne für 80m getestet werden. Man will ja wenn’s dann los geht nicht noch an der Anlage rumbauen. Nachdem auch an der Endgespeisten Antenne einige Veränderungen vorgenommen wurden, bekamen wir auch auf 80m gute Rapporte. Am Samstagmorgen wurden dann noch der Dipol mit der Hühnerleiter sowie die GPA optimiert.

OV-Abend

Am Freitag den 02.September wurde unser OV-Abend aufgrund des Fielddays, der ja am nächsten Tag beginnen sollte, auf dem Fielddaygelände durchgeführt. Der Grill wurde angeheizt und es gab Schwenker Würstchen sowie Flûtes. Getränke waren auch im ausreichenden Maß und gut gekühlt vorhanden. Neben einigen Details für den bevorstehenden Fieldday wurde auch der Kommende Rundspruch besprochen.

Fieldday

Pünktlich um 13 Uhr UTC begann der Betrieb auf den Bändern. Die Bänder waren gut besucht, aber die Bedingungen ließen zu wünschen Übrig. Nachdem wir auf 20m alles was dort gerufen hatte abgearbeitet hatten suchten wir uns eine freie QRG um selbst zu rufen. Als OP´s Waren Karen DL8HK, Florian DD3SF und Thomas. An der Station waren meist 2 Personen, einer am MIKE und eine Person am Labtop. Oliver DD6OSB gab die QRG auf der wir riefen regelmäßig ins Paketradio ein, was auch sehr hilfreich war.

Die Bedingungen auf 20m waren nicht sonderlich, trotzdem gaben wir alles um möglich viele QSO´s zu bekommen. Am Abend gingen wir dann auf 80m um die dort nun unsere bis dahin klägliche Anzahl von Verbindungen etwas zu verbessern. Der Betrieb auf 80m erwies sich als eine gute Entscheidung . Schnell hatten wir viele Verbindungen hintereinander und konnten den Stand unserer QSO´s verbessern. Schnell hatten wir nur in der hälfte der Zeit wie auf 20m die doppelte Anzahl von Verbindungen. 80m Sollte uns nun auch über die Nacht retten. Bis auf ein paar Ausnahmen machten wir die ganze Nacht betrieb auf 80m. Die Bedingungen boten diese Variante an, auf den anderen Bändern war nichts los, 20m war fast tot, und 40m war das QRM so stark, daß ein Betrieb dort bis auf ein paar Ausnahmen unmöglich war. 15 und 10m waren am ersten Tag des Fielday überhaupt nicht zu gebrauchen. Die Nacht wurde sich beim Betrieb als auch beim schlafen abgelöst, so das Jeder der PO´s so 3 – 4 Am Sonntagmorgen machten wir weiter Betrieb auf 80m und Später auf 40m. Auf 40m war so viel los, daß es sehr mühsam war eine QRG zum rufen zu finden. Wir arbeiteten die Stationen die wir dort auf 40 arbeiten konnten und gingen zum Rufen wieder auf 20m was nun besser ging. Am frühen Nachmittag, so 2 Stunden vor Ende des Fielday wurden dann noch Verbindungen auf 15 und 10m gefahren, die Bedingungen erlaubten es einige Stationen aus Asien und Fernost zu arbeiten, so daß wir auch hier einige Punkte sammeln und verteilen konnten. Auch waren diese Verbindungen wichtige Multiplikatoren. Am Ende des Wettbewerbs, hatten wir leider nur 374 QSOs im Log. Unserer Fielddaymannschaft Florian DD3SF, Thomas DL4YC, Karen DL8HK und Oliver bedanken sich dennoch für die Teilnahme an dieser Veranstaltung.

Auch einen Besonderen Dank an unseren OVV, Dieter DC9VC, Karen DL8HK Florian DD3SF, Thomas und Joachim DK9VA die im Vorfeld mit Organisationsarbeiten, Besorgen des FIELDDAYGELÄNDES; Anmeldung; Beschaffung von LKW, Stromaggregat, Antennen, Funkgeräte, Tuner und Transportmittel dazu beigetragen haben, daß Diese Veranstaltung überhaupt in dieser Form stattfinden konnte. Ohne die Zusammenarbeit unseres Teams wäre dieser Fieldday wohl nicht so reibungslos vonstatten gegangen.

Thomas

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