7 Zoll LCD Mikroskop

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7 Zoll LCD Mikroskop

Kleine Helferlein für Macher

 


Mit Ende der 40ér, musste ich mir sagen lassen, das es normal wäre, dass die Augen nicht mehr so funktionieren wie gewünscht.


Bei kleinem Fummelskram geht der Griff immer häufiger zur Lupe.
Bei Lötarbeiten, vor allem bei SMD, geht der Trend zur Lupenlampe oder Mikroskop.
Aber für Brillenträger ist das auf und ab der Brille eine ziemliche Nervensache.
So habe ich mir ein solches 7 Zoll LCD Mikroskop mit eingebautem Akku angeschafft.
Diese USB Mikroskope haben je nach Abstand der Optik zum beschauenden Objekt eine ausreichende Vergrößerung. Mit ordentlichem Platz unter dem Optik für Pinzette und Lötkolben, ist das eine wirklich gute Alternative.


Zudem kann man mit den meisten dieser Mikroskope sogar noch Bilder machen oder auch Videoclips aufnehmen. (Wenn man sowas braucht!)
Ich habe das Mikroskop bei meinem chinesischen Onlinehändler des Vertrauens erworben, wo ich nicht die 120€ zahlen musste, die der ein oder andere Händler versucht dafür zu bekommen.
Unterm Strich muss ich sagen, dass sich diese Anschaffung gelohnt hat.


73 Thomas DG2EKJ

CTCSS für FT-736

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Artikel-CTCSS.pdf

Defekter TM-733 von Kenwood

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Defekter TM-733 nach Kurzschluß Bedienteilzuleitung

Ein OM aus unserem OV hatte seinen TM-733 leider gekillt.
Als er davon erzählte habe ich mir fix den Schaltplan aus dem Internet gezogen
und festgestellt, daß dort das selbe 2m Hybrid verbaut war wie in meinen TM-742.
"Bevor Du ihn wegwirfst, bring ihn mir vorbei!" Somit hätte ich dann im Falle eines
erneuten Ausfalls des S-AV17 Hybrids den einfach mal eben tauschen können.
Er brachte ihn tatsächlich mir vorbei!

Der Defekt an dem Gerät war entstanden, weil die Kontakte des abnehmbaren Bedienteils nicht
in Ordnung waren und er eine direkte Verkabelung gemacht hatte. Dabei muß wohl
Murphy wieder mitgelötet haben, denn er hatte einen "Kurzen" gemacht.

Wie nicht anders zu erwarten ließ mir der Kasten keine Ruhe.
Ist es doch ein netter Funksprecher und zu schade ihn nur auszuschlachten.
Also Kiste aufgeschraubt und mal geschaut ob der Prozessor auf der Control Unit überhaupt
Saft bekommt. Ohne Strom konnte der natürlich nicht gehen. Keine Betriebsspannung lag an.
Erste Idee, schau doch mal nach `ner Sicherung. Die F202 war platt!
Leider keine SMD Sicherung zur Hand habe ich einfach ein Häärchen von der Entlötlitze genommen
und damit die Versorgung wieder hergestellt und mit einem kleinen Streifen Tesa gesichert.
(Die Stecknadel im Bild zeigt es)

Jetzt kam beim anlegen der Netzteilspannung wenigstens wieder eine Reaktion.
Allerdings ging der TRX nur für 10 Sekunden an und ohne Reaktionen auf eine Taste wieder aus.
(siehe Bild)

Beide Prozessoren (Bedienteil und Control Unit) hatten zwar wieder Strom und gaben auch laut Oszi
einige Daten an die Außenwelt, doch der Fehler blieb.
Ein paar Tage rätseln und eben auch ein paar Nächte drüber schlafen.
Raus kam, daß wohl die beiden Prozessoren nicht miteinander reden wollen.
Also Bedienteil und Control Unit sich nicht "unterhalten"!
Was war dazwischen? Das Verbindungskabel! Hatte ich neu gemacht.
Aber es waren auch noch Bauteile dazwischen! Serial Data Converter.
TC4S11F vier Stück (jeweils 2) sorgen dafür. daß die Kommunikation der Prozessoren über das
Verbindungskabel geht.

Datenblatt bei AllDatasheet besorgt.
Das sind CMOS-Teile, also eher "Mimosen".
Lötkolben mit kleiner Spitze an und mal hochgelötet.
Das Glück ist mit die Dummen! ;-)
Beim IC410 kam mir gleich ein abgesprengtes Beinchen entgegen!

Übeltäter erkannt, doch woher neue bekommen?
Conrad hat sie im Programm, doch für diese Teilchen dort bestellen?
Eigentlich hatte ich mir ja schon einiges bei Reichelt zusammengesucht.
Moment, mein TM-742 hat doch auch solche Verbindungen zwischen Bedienteil und Control Unit!
Schaltplan raus und nachgesehen. Richtig, der hat sogar noch mehr davon!
Ich hatte mir mal einen zerlöteten als Ersatzteilträger bei Seite gelegt.
Control Unit zerlegt und siehe da, auch der hat zwei Stück zwischen CPU und Außenwelt!
Hab dann einfach auf gut Glück mal einen getauscht -> BINGO!
Die Kiste tut es wieder! :-)
Alles wieder zusammengesetzt und Testbetrieb machen.
Wegen schönem Wetter habe ich diesen dann auf den Balkon verlagert.

Fazit:
Wer nicht miteinander reden kannt, der bekommt nix ans laufen!
Stimmt eigentlich sogar für die Gerätewelt.
Wer keinen spitzen Lötkolben und zitterige Hände hat, der sollte sich helfen lassen.
Diese Winzlinge springen gerne einfach an die Lötspitze und bleiben dort kleben.
Auch rutschen sie nur durch den "Luftzug" des Lötkolbens schon mal quer über die Platine!!
Aber es ist nicht unmöglich sie wieder fest zu bekommen. Platine fixieren und mit einer Pinzette
die Bauteile festhalten um sie dann an einem Beinchen festzuheften.

Ich denke diese kleine Reparaturinfo könnte auf viele Geräte mit abnehmbaren Bedienteil angewendet werden.
Zumindest die beiden von mir genannten Gerätetypen verwenden diese Serial Data Converter.
Und wie schnell hat man im KFZ beim verlegen der Verbindungskabel mal durch quetschen einen Kurzen gebaut!

Viel Erfolg also bei Eurer Reparatur!
VY 73 DE Marc / DG3ACM

X-Band Modifikation beim TM-733 von Kenwood

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X-Band Modifikation beim TM-733 von Kenwood

Nach der Reparatur des TM733 fehlte mir jedoch die Funktion des Crossbandbetriebes.
Vielerorts wird im Internet beschrieben wie man ihn einstellt, doch wenn
das "X" im Display nicht erscheinen will, dann kann man schon verzweifeln!

Nach einiger Zeit der Suche nach dieser Modifikation habe ich endlich eine schriftliche
Beschreibung gefunden wie das Gerät mit einem kleinen Eingriff zu dieser Modifikation zu überreden ist.

Ich habe also wieder das Gerät geöffnet und die Control-Unit hinter dem Bedienteil
abgenommen und umgedreht.
Auf der Lötseite befinden sich einige SMD 0 Ohm Widerstände bzw. Brücken am oberen Rand.
Diese sind masgeblich für die einzelnen Funktionen bzw. Einschränkungen des Gerätes.
Von rechts gesehen der dritte Lötpunkt nach dem 47k ist der für den Crossbandbetrieb.
Mangels SMD-Brücke habe ich da einfach ein Häärchen der Entlötlitze zum brücken genommen.

Nochmal ein Zoom des ganzen:

Control-Unit wieder anschrauben und die Flachbandkabel in die Buchsen stecken.
Bedienteil kontaktieren, bei mir ist es ja fest angelötet, und Gerät einschalten.
Ein Reset wurde bei meinem Gerät nicht benötigt!

Die linke Funktionstaste für länger als eine Sekunde gedrückt halten
und schon zeigt das Gerät auf der rechts aussen liegenden, grossen Multifunktionstatste das "X".

Aber erst einmal der Reihe nach.
Ich habe hier mal mit 70cm angefangen. Es ist aber egal ob zuerst 2m oder 70cm ausgewählt wird!
Zuerst wählt man das erste Band mit einem Druck auf den Lautstärkeregler aus.

Das zweite Band mit der rechten Funktionstaste anwählen.

Jetzt kann man durch längeres drücken der linken Funktionstatste die zweite Menueebene erreichen,
in der dann für die rechte Multifunktionstaste das "X" zum starten des Crossbandbetriebes aktiviert wird.

Wenn man alles richtig gemacht hat erscheinen nun zwischen den kHz Stellen die Punkte und
der Crossbandbetrieb ist aktiviert.

Sinnvoll ist dieses nette Feature um auf seiner "Ortswelle" aus dem Liegestuhl auf der Terasse
mit einer kleinen Handfunke in der Hand mitreden zu können ohne lange Kabel zu verlegen.
Die XYL wird es danken nicht über die genannten Kabel klettern zu müssen.
Meine Erfahrung mit dieser "Verlängerung" hat gezeigt, daß es sehr sinnvoll ist nicht nur
das Band für die "Kurzstrecke" mit CTCSS zu versehen sondern eben auch an einer getrennten
Antenne zu betreiben, die wirklich nur bis zur Grundstücksgrenze "hört"!
Denn frei nach dem Motto "Die Bekloppten sterben nicht aus!" wird grade bei mir soetwas gerne mutwillig gestört!
Wenn man also den TM733 als "Verlängerung" öfter einsetzen will, sollte man über die
Erweiterung des Gerätes mit einem zweiten Antennenanschluß nachdenken.
Und um die Kritiker zu beruhigen, die Fotos sind alle mit angeschlossenem Dummy erstellt worden
und die Frequenzen sind völlig willkürlich gewählt!!

Viel Spaß beim Betrieb aus dem Liegestuhl heraus!
VY 73 DE Marc / DG3ACM

Carant `Billig´ Yagi 70cm-Band Mod

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Carant Yagi Modifikation für das 70cm Amateurfunk-Band

Hier nun eine anleitung zur Modifikation der Yagi von Carant für die nutzung mit vorerst nicht mehr al 15 Watt(Power-Modifikation folgt später).

Trotz dass man im Netz schon eine nicht unerhebliche zahl Artikel zum Umbau dieser Yagi findet,entschloss ich mich dennoch, nun eine eigene Version zu erstellen.

Dabei mit besonderer wertlegung auf viele Bilder und tipps um auch frischen Funkbegeisterten die Modifikation, und somit auch das volle ausschöpfen des Potentials dieser sehr preiswerten Antenne zu ermöglichen.

Hat man am alles richtig gemacht, sollte es wie auf dem Bild hier unten aussehen.

Yagi nach vollendeter Modifikation mit angebrachter N-Buchse am original Anpassnetzwerk zum größenvergleich ein 30-cm Lineal

Zur 70cm-Band Resonanz in 3 Einfachen Schritten

Grundsätzlich kann man Festhalten, das eine Yagi aus 3 "Sorten" von Elementen besteht. 1.Dem Reflektor, 2.Der Strahler, 3.Die Direktoren.

Im folgenden bild ist der aufbau einer Yagi zu sehen. Wärend der Modifikation spielen wir an den Direktoren 1 und 2 Sowie dem Reflektor rum.

 

Der Strahler, in diesem fall ein Faltdipol mit einer Typischen Impedanz von 240Ω sorgt dafür die Hochfrequenz einfach gesagt aufzunehmen oder auch abzustrahlen. Zum anpassen des Faltdipols an unser 50Ω Koaxkabel wird ein anpassnetzwerk verwendet. Funkt man mit kleinen Leistungen(15W), so reicht das Mitgelieferte völlig aus. Soll es etwas mehr sein, so sollte man sich ein leistungsstärkeres Anpassnetzwerk bauen,dazu zu einem späteren zeitpunkt mehr. Erwähnt sei noch, dass das standardmäßige Anpassnetzwerk bei leistungen irgendwo über 15W einfach nicht mehr HF überträgt-soll heißen: Irgendwann, angenommen bei 23W erreicht der im Übertrager genutzte Ringkern die Sättigung und egal wie viel leistung man einpeist, es kommen nicht mehr als die eben definierten 23W heraus. 

Der Reflektor,sorgt dafür den Rückzipfel(die HF-leistung, die ohne ihn rückwärts abgestrahlt werden würde) zu reflektieren und damit zu Dämpfen. Natürlich wirkt dies auch empfangsseitig,sodass die Antenne hinten nicht so gut "höhrt".

Die Direktoren,bündeln die HF , ähnlich wie bei einem Laser und führen somit erst zum starken Gewinn der Antenne.

Schritt 1

im ersten Schritt liegt das verschieben der beiden Direktoren D1 sowie D2, jeweils 1cm zum strahler hin.

Dazu schraubt man die beiden als erstes ab.

D1 und D2 sind leicht voneinander zu unterscheiden,das anhand der Länge. D1 ist ca. 1 cm länger als D2. Wem das nicht als Merkmal genügt der kann natürlich auch zum Stift greifen.

Das folgende Bild zeigt die Antenne mit den zwei abgeschraubten Direktoren und dem Befestigungsmaterial. Die neuen löcher waren zu dem zeitpunkt schon Gebohrt.

Als nächstes geht es nun daran, die löcher zu bohren. Dazu habe ich einfach jeweils 1cm in richtung Strahler von den alten löchern entfernt eine Markierung angebracht,Diese dann Gekörnt und zum schluss mit einem 3mm Bohrer durchbohrt. Die schrauben gehen dann zwar schwer rein, man muss sich aber keine sorgen machen,das sie nicht fest genug sitzen.

Im Bild eine Detailaufnahme der 4 Löcher

Nun werden die Direktoren entsprechend der Reihenfolge in die neuen löcher eingeschraubt.

Schritt 2

Jetzt geht es an das kürzen des Reflektors, um den duch den zu langen reflektor verursachten Rückzipfel zu dämpfen. Die Länge des Reflektors beträgt vor der Modifikation 420mm,soll aber auf 340mm reduziert werden.Das erreicht man denkbar einfach,von jeder seite werden 40mm abgesägt. Mann kann das element auch einfach vorsichtig mit einem seitenschneider kürzen und dann etwas die grade abfeilen,jedoch sollte man darauf achten, nicht zu viel Material wegzunehmen.

Schritt 3

Als letztes geht es daran, sich eine Steckverbindung der antenne zu überlegen. Natürlich kann man den fme steckverbinder am anpassnetzwerk benutzen. Ich bin jedoch überzeugter von N, und so fand sich in der bastelkiste noch eine N-buchse, die ich mit einem stück aluminiumblech am Boomrohr befestigt habe. Mangels Stecker wurde das Koaxkabel direkt an der buchse angelötet. Fertig ist die Antenne für ca. 10€

VY 73 DK1ICH

Mark Ballnath

ZS6BKW

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ZS6BKW ein Vortrag von DF1EO

Hier der gesammte Beitrag zum Download

4.Antennentag mein ZS6BKW-Vortrag -2.pdf
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