Intruder Monitoring des DARC e.V.

Zuständigkeit

Wir beschäftigen uns mit amateurfunkfremden Bandeindringlingen vorrangig in den Kurzwellenbändern, die laut Internationalem Fernmeldevertrag dem Amateurfunkdienst bis 30 MHz zur alleinigen Nutzung zugewiesen wurden:

 

  • 7.000 - 7.200 kHz (40m-Band)
  • 14.000 - 14.350 kHz (20m-Band)
  • 18.068 - 18.168 kHz (17m-Band)
  • 21.000 - 21.450 kHz (15m-Band)
  • 24.890 - 24.990 kHz (12m-Band)
  • 28.000 - 29.700 kHz (10m-Band)

Im nationalen Kontext regelt das die Amateurfunkverordnung (AFuV), Anlage 1 (zu § 1 Nr. 6).

In Einzelfällen wird das Intruder Monitorind des DARC auch im VHF- und UHF-Bereich tätig.



Drei Überhorizont-Radare (OTHR) belegen weite Frequenzbereiche im 40m-Band (2021)

Beobachtungs- und Meldestelle fremder Funkdienste innerhalb der exklusiven Amateurfunkbänder

 

Das Intruder Monitoring des DARC (vormals Bandwacht) beschäftigt sich mit unbefugten Nutzungen unserer Bänder durch fremde Funktdienste. Es dient gleichzeitig der Gemeinschaft der Funkamateure als Meldestelle und nimmt in dieser Funktion Berichte über Bandeindringlinge (engl. "Intruder") entgegen. Auf dieser Grundlage verdichtet sie die Informationen und leitet bedarfsweise behördliche Schritte ein, die zur Abschaltung der illegalen Aussendungen führen.
 

Eine unberechtigte Nutzung der Amateurfunkbänder liegt vor, wenn eine fremde Station das 40-, 20-, 17,- 15-, 12- oder 10-Meter-Band nutzt, denn laut internationalem Fernmeldevertrag sind diese Bänder dem Amateurfunk exklusiv zugewiesen. 

 

 

Was sind Bandeindringlinge?

 

Bandeindringlinge sind beispielweise Rundfunksender oder deren Oberwellen (Harmonische), digitale Betriebsarten - wie Morsetelegrafie, Funkfernschreiben oder Multiplexaussendungen von Militär, Botschaften oder internationalen Organisationen - Sprechfunkverkehr des eben erwähnten Nutzerkreises und private Funkpiraten in den Betriebsarten SSB (Einseitenbandtechnik), AM (Amplitudenmodulation) und FM (Frequenzmodulation), verschiedenste digitale Betriebsarten, Überhorizontradare, Meereswellenradare, Treibnetzbojen oder illegaler Taxifunk.


Das Intruder Monitoring richtet sich nicht gegen Funkamateure, die z.B. Bandpläne nicht einhalten oder andere Funkamateure belästigen oder beleidigen. Sie kann auch nicht bei lokalen Störungen helfen, wie sie beispielsweise durch PCL oder Schaltnetzteile verursacht werden können.

 

 

Rechtliche Grundlage unserer Arbeit

 

Das Intruder Monitoring des Deutschen Amateur-Radio-Clubs e. V. ist der deutsche Zweig des "International Amateur Radio Union Monitoring Systems" (IARU-MS) gemäß der IARU Resolution 12-1 "Terms of reference for the IARU Monitoring System".

 

Innerhalb des DARC ist das Intruder Monitoring als eigenständiger Zweig dem HF-Referat angegliedert.

 

 

Kooperationen

 

Wir verfügen über enge Kontakte zu verschiedenen Behörden, die wir auf kurzen Wegen direkt ansprechen und direkt involvieren können, darunter Stellen des Funkmessdienstes der Bundesnetzagentur (BnetzA).



Aktuelle Meldungen

To top

STANAG-System aus Frankreich wandert durchs 40m-Band

20.11.2021

 

Ein militärisches STANAD-System wanderte heute abermals durch das 40m-Band. Über Stunden hinweg konnte das breitbandige System mit einer starken Frequenzdrift am Bandanfang beobachtet werden. Es beeinträchtigte in weiten Bereich den CW-Bereich.

 

Bis zum frühen Nachmittag stieg die Frequenz stetig an und fiel dann allmäglich wieder ab, bis die Emission verschwand.

 

Unser Peildienst ermittelte eine Postition in Mittelfrankreich.

 

Das Intruder Monitoring des DARC nahm heute Mittag Kontakt mit der Bundesnetzagentur auf, um ein Beschwerdeverfahren nach Frankreich zu qualifizieren.

 

Daniel Möller, DL3RTL

 

 

Screenshot: Jürgen, DL2SCH


Radarsysteme im 15m-Band

13. November 2021

 

Derzeit schwer zu schaffen, machen den Funkamateuren breitbandige Knattergeräusche im 15m-Band.

 

Auf verschiedenen Frequenzen und Zeiten taucht hier ein sogenanntes Überhorizontradar (OTHR) auf. Der Ursprung dieser Emission ist die Insel Zypern. Dort betreiben die britischen Militärs die Anlage mit dem Namen "Pluto".

 

Die Bandwacht hat allein in diesem Jahr bereits zwei mal erwirkt, dass die Bundesnetzagentur eine internationale Beschwerde nach UK rausgeschickt hat. Nach der ersten Bewchwerde hatten wir für einige Wochen Ruhe. Nun ist das Radar wieder regelmäßiger Gast bei uns im Band. Die Bemühungen mit der Bundesnetzagentur halten auf internationaler Ebene weiter an. Über Empfangsmeldungen würden wir uns weiterhin sehr freuen.

 

Empfangsmeldung einreichen

 

Daniel Möller, DL3RTL



AM-Sendung der Media Broadcast im 40-m-Band

26. Oktober 2021

 

Vermutlich durch einen Fehler in einer Ablaufsteuerung kam es am 22. Oktober 2021 zwischen 18:00 und 18:15 UTC zu einer AM-Sendung auf 7160 kHz.

 

Aufgrund der Sendeleistung des Rundfunksenders und der Breite des kommerziellen A3E-Signals kam es in weiten Teilen Europas und Vorderasiens zu erheblichen Beeinträchtigungen des Funkverkehrs im Bereich 7155 bis 7165 kHz. Der Frequenzbereich 7000 bis 7200 kHz ist gemäß der Verordnung zum Gesetz über den Amateurfunk (Amateurfunkverordnung - AFuV) Anlage 1 (zu § 1 Nr. 6) dem Amateurfunkdienst exklusiv zugewiesen.

 

Die Bandwacht schloss sich zeitnah auf dem kurzen Weg mit der Media Broadcast zusammen, um der Ursache auf den Grund zu gehen. Media Broadcast erklärte, der Fehler sei einer beauftragten Relaisstation in Tashkent unterlaufen. Die genaue Ursache wird derzeit noch untersucht. Eigentlich war der dortige Provider mit der Ausstrahlung auf 6040 kHz im 49-m-Rundfunkband von der Media Broadcast beauftragt worden. Man versicherte uns, dies sei ein einmaliger Vorfall gewesen und bittet die Beeinträchtigungen zu entschuldigen.

 

Daniel Möller, DL3RTL

Alle Meldungen des Vormonats

To top

Die Bandwacht des DARC meldet ihre Beobachtungen an die IARU R1, wo sie in einem monatlichen Newsletter veröffentlicht werden.

 

Meldungen des Vormonats



Meldeformular

To top

Melde Eindringlinge der Bandwacht

 

Jeder Funkamateur oder Kurzwellenhörer kann jederzeit Eindringlinge - also amateurfunk-femde Funkstationen, keine elektromagnetischen Störungen - der Bandwacht über das Meldeformular mitteilen.

 

Im Meldeformular besteht auch die Möglichkeit, den Screenshot eines Wasserfallsdiagramms oder ein Audiofile hochzuladen. Meldungen per E-Mail können leider nicht bearbeitet werden.


Deine Daten werden elektronisch an die Bandwacht übermittelt und dort in einem digitalen System verwaltet. Dieses System löst automatisch einen Alarm aus und benachrichtigt alle Service-Mitarbeiter der Bandwacht per E-Mail sowie direkt als Meldung auf dem Smartphone.


Die Zeit von Deiner Meldung bis zum Informieren des Service-Teams beträgt nur wenige Minuten. Als Einreicher erhältst Du unmittelbar nach Absenden des Formulars eine E-Mail aus unserem System einen Link, unter dem Du jederzeit online den Fortschritt der Bearbeitung einsehen oder Ergänzungen machen kannst.

 

Die Mitarbeiter beginnen nach Verfügbarkeit und Tageszeit damit, die Infomationen zu verdichten, mit anderen Meldungen zu vergleichen und ggf. Rückfragen an den Einreicher zu stellen. Experten für Fremdsprachen und Digimodes werden bedarfsweise ebenfalls involviert.


Liegen alle Informationen vor, und handelt es sich um einen neuen Intruder (fremden Bandeindringling/Funkdienst), so wird über ein abgestimmtes Verfahren der Datensatz an die BNetzA übermittelt, die Ihrerseits einen Beobachtungsfall anlegt, um das fremde Signal zu bestätigen.

 

Ist der neue Eindringling bestätigt, erfolgt im Regelfall eine sogenannte internationale Beschwerde in das entsprechende Herkunftsland.



Ansprechpartner

To top

Team

Das Team der Bandwacht umfaßt derzeit 21 Mitarbeiter aus den Bereichen Monitoring, Analyse, Peildienst, Übersetzung, IT und Projektmanagement.


Meldungen über Bandeindringlinge bitte ausschließlich über das Formular einreichen:

 

Meldeformular

Direkte Ansprechpartner

DL3RTL
Daniel Möller, DL3RTL

Daniel Möller, DL3RTL

Leiter der Bandwacht des DARC e.V.
bandwacht(at)darc.de

DB3TA
Alex Schill, DB3TA

Alex Schill, DB3TA

Stellv. Leiter der Bandwacht des DARC e.V.
bandwacht(at)darc.de

Organisation

To top

Ausstattung

Die Mitarbeiter des Monitoring-Dienstes und der Analyse sind mit modernen, professionellen SDR ausgestattet. Sie haben ferner Zugriff auf ein rechnergestütztes, automatisiertes Erfassungssystem.

 

Der Peil-Dienst wird noch in diesem Jahr mit eigenen, abgesetzten und vernetzten Peilstandorten ausgestattet.

 

Im Bereich der Organisation und Verwaltung arbeiten wir mit den neusten Projektmanagement-Softwares und Ticketsystemen zur Verwaltung und Dokumentation der Aufträge.


Gliederung

Das Intruder Monitoring des DARC gliedert sich in die Bereiche Monitor-Dienst, Analyse-Dienst, Peildienst sowie Übersetzung und Projektmanagement.

Monitoring-Dienst

Der Monitoring-Dienst dient der Beobachtung und Protokollierung der Bänder auf Eindringlinge. Dabei bedienen wir uns unterschiedlicher Quellen.

Wir verfügen über technische Möglichkeiten der automatisierten Bandbaobachtung. Ausserdem erhalten wir Meldungen aus den Reihen der Funkamateure, die uns über das Meldeformular der Bandwacht erreichen. Solche Meldungen nennen wir Community-Meldungen. Sie werden in einem modernen elektronischen System weiterverarbeitet.

Egal, aus welcher Quelle die Information stammt: Sie wird gesammelt und verdichtet, um ein Profil des Intruders zu erstellen.

 

Analyse-Dienst

Nicht immer sind wir im Monitoring auf Anhieb erfolgreich bei der Klassifizierung eines Signals. Manchmal kann es Abweichungen oder sogar neue Verfahren geben. Wir verfügen über die entsprechende Erfahrung und Ressourcen, um solche Signale zu analysieren und einem bestimmten Verfahren zuzuorden.

 

Peildienst

Es ist wichtig zu wissen, woher das fremde Signal kommt. Erst dann ist es einem betimmten Funkdienst oder Urheber mit hoher Wahrscheinlichkeit zuzuordnen. Die Bandwacht des DARC bedient sich dazu des KiWi-Netzwerks mit der TDoA-Funktion.

Um eine gleichmäßig hohe Peilqualität erreichen zu können, baut die Bandwacht gegenwärtig eigene KiWi an weit voneinander entfernten Standorten auf. Diese werden mit sehr empfindlichen Antennen ausgerüstet und stehen der Bandwacht exklusiv zur Verfügung.

 

Übersetzungs-Dienst

Nicht alle fremden Signale sind digitalen Betriebsarten zuzuordnen. Gelegentlich handelt es sich auch um Aussendungen in Phonie. Die Bandwacht pflegt ein Netzwerk aus Übersetzern, unter anderem für osteuropäische und asiatische Sprachen.

 

Projektmanagement, Development und Datenschutz

Um unsere Systeme zu bedienen und Konzepte für vielfältige Aufgaben zu entwerfen, verfügt die Bandwacht über ein eigenes Projektmanagement, eigene Developer und einen Ansprechpartner für Datenschutz. Wir arbeiten strukturiert nach modernen, halbagilen Prozessen und mit Systemen, die state of the art sind.

 

 



Typische Bandendringlinge

Überhorizontradare

Drei Überhorizontradare belegen einen weiten Bereich des 40m-Bandes im Sommer 2021

Überhorizontradare (auch OTHR, Over The Horizon Radar) können sehr unangenehme Zeitgenossen sein. Denn sie begelegn meist eine recht hohe Bandbreite mit ihrem typischen knattern.

 

Soundbeispiel auf Signalwiki

 

Diese Systeme werden vom Militär im Rahmen der Früherkennung eingesetzt, um z.B. ballistische Flugbewegungen zu erkennen. In unseren Breiten sind zumeist solche Systeme der russischen Föderation und der NATO empfangbar.

 

Daneben gibt es auch Meereswellenradare, welche ähnlich aussehnde Aussendungen erzeugen, die allerdings selten in den Amateurfunkbändern beobachtet werden.

 

Im Spektrum erkennt man ein OTHR an schräg verlaufenden Linien, die einen Bereich von meist 8 bis 20 kHz belegen. In der Abbildung sehen wir gleich drei OTHR, die einen weiten Bereich der 40m-Bandes im Sommer 2021 belegten.

 

Chronik der Bandwacht

To top

Die Entstehungsgeschichte der Bandwacht (zum Öffnen anklicken)

1959

Die Radio-Society of Great Britain (RSGB) gründet eine Bandwachtorganisation unter der Bezeichnung "Intruder Watch".

1966

Versuche, andere Amateurverbände zur Mitarbeit zu bewegen, finden zwar Interesse, aber keine Unterstützung.

1969

Die RSGB publiziert ein Dokument über die RSGB-Bandwacht, deren Meldesystem und Tätigkeit.
Die IARU-Region 1-Konferenz beschließt, dass die Mitglieder der Region 1 monatlich Beobachtungsmeldungen austauschen sollen. Die meisten Organisationen halten sich nicht an diesen Beschluss. Die RSGB bietet sich als Koordinator für ein Region 1-Überwachungssystem an. Es gelingt, weitere Mitarbeiter zu werben.

1970

Die RSGB veröffentlicht erstmalig eine "Summary of Intruders". Es werden die "Vorläufigen Empfehlungen" zur Teilnahme an einer internationalen Bandwachtorganisation ausgearbeitet.

1971

Eine weitere Summary für die zweite Jahreshälfte 1970 wird veröffentlicht, ebenso für die erste Jahreshälfte 1971. Neue Mitarbeiter werden dadurch gewonnen. Als erste Bandwachtstation wird GB2IW ("Intruder Watch") QRV.

1972

Die "Summary of Intruders" für die zweite Jahreshälfte 1971 wird veröffentlicht. Sie umfasst 93 Bandeindringlinge. Durch das günstige Zusammentreffen einer Privatinitiative von Rudi Klein, DL2DZ, und der im Mai 1972 stattfindenden Region 1-Konferenz wird die Bandwacht des DARC als Teil des IARU MONITORING SYSTEM (IARU-MS) gebildet, zunächst ohne Reaktion bei den Funkamateuren.

1973

Die "Summary of Intruders" für die erste Hälfte 1972 umfasst bereits 120 Bandeindringlinge. Zwei weitere Bandwachtstationen werden QRV: YUØIW und DLØIW. Im Februar wird die Bandwacht des DARC vom Fernmeldetechnischen Zentralamt der Deutschen Bundespost (FTZ) anerkannt. Es wird ein Abkommen über die künftige Zusammenarbeit getroffen, in dem auch das Meldeverfahren festgelegt wird. Die "Summary of Intruders" für die zweite Jahreshaelfte 1972 enthält 144 Bandeindringlinge. Die Mitarbeit der Bandwacht schlägt sich sichtbar in der Zahl der Beobachtungen nieder. Erste Erfolge werden erzielt: Die Station "TCX" (Ankara) stellt den Betrieb im 20-m-Band ein.

1974

Aufgrund von Protesten stellt der Rundfunksender KOL Israel den Betrieb auf 7095 kHz ein. Ebenso kann erreicht werden, dass die Station "4XZ" auf 21045 kHz und "LQB44/LRO90" (Interpress Buenos Aires) auf 21344 kHz den Betrieb einstellen.

1975

Rudi Klein, DL2DZ, gibt im April die "Nr. 1" der "Mitteilungen der Bandwacht des DARC" heraus. Chefredakteur ist Egon Behle, DK3FQ. (Egon Behle war bis zum Jahr 1993 regelmäßiger Mitarbeiter der Bandwacht, bis er sich altershalber aus diesem "Geschäft" zurückzog. Danke, lieber Egon, für Dein Engagement!)
Diese Nr. 1 nennt 22 regelmäßige und rund 30 gelegentliche Mitarbeiter.

1993

Bei der Konferenz der IARU Region 1 in De Haan, Belgien, werden vier Vorschläge, vorgetragen von Ron Roden, G4GKO, dem Koordinator der Region 1 des IARU-MS angenommen. Sie sollen die Arbeit des IARU-MS effizienter machen.
Die "Reports by National Monitoring Coordinators", herausgegeben von Ron Roden, G4GKO, nennen für den November als Mitgliedsorganisationen beim IARU-MS ("Bandwacht") die Amateurfunkverbände von Deutschland, England, Finnland, Frankreich, Niederlande, Schweiz, Südafrikanische Republik, Ungarn und Zimbabwe. Es sind 210 Bandeindringlinge auf 208 verschiedenen Frequenzen aufgelistet.

1996

Für die IARU-Region-1-Konferenz im Herbst 1996 in Tel Aviv schlägt Ron Roden dem Administrative Council vor:

  1. Bei internationalen oder nationalen Fernmeldekonferenzen, wo die IARU einen Informationsstand hat, sollen die Anwesenden über die Vielfalt illegalen Funkverkehrs in Amateurfunkbändern informiert werden.
  2. Die Konferenz möge die Gründe für die geringe Unterstützung des IARU-MS durch die Mitgliedsverbände und die Mitglieder versuchen herauszufinden und wie das IARU-MS effektiver gestaltet werden kann.
  3. Die Konferenz möge empfehlen, dass kompetente ITU-Offizielle befragt werden mögen, wie man am besten unsere Exklusivbaender von den zunehmenden schädlichen Störungen befreien könnte.
  4. Die Konferenz möge empfehlen, die Anstrengungen fortzusetzen, dass das IARU-MS von internationalen Fernmeldeorganisationen, wie z. B der ITU, anerkannt werde.

1997

Die Bandwacht des Deutschen Amateur-Radio-Clubs eröffnet eine Homepage im Internet, um die Bedrohung der exklusiven Amateurfunkfrequenzen noch mehr Publik zu machen.

2013

Zum 31. Dezember 2012 hat Ulrich Bihlmayer, DJ9KR (silent key, 16.12.2017), aus gesundheitlichen Gründen seine Tätigkeit als Leiter der Bandwacht des DARC e.V. beendet. Er hat sich mehr als 40 Jahre als Mitglied der Bandwacht für den Kampf gegen illegale Eindringlinge auf unseren Bändern starkgemacht und stand der Bandwacht 26 Jahre vor. Für sein Wirken wurde er bereits auf der Ham Radio 2012 von der IARU Region 1 mit einer Medaille ausgezeichnet.

Wolf Hadel, DK2OM, der bisher als Ulrichs Stellvertreter fungierte, hat zum 01.01.2013 die Leitung der DARC-Bandwacht übernommen.

2020

Ab 01.01.2020 übernahm Daniel Möller (DL3RTL) von Wolf DK2OM die Leitung der Bandwacht. Wolf hat auf eigenen Wunsch seine Bandwacht-Leitung zum 31.12.2019 niedergelegt.
 

Es folgen umfangreiche strukturelle Änderungen und Modernisierungen, vorallem im Bereich der Digitalisierung und Automatisierung.
 

Im selben Jahr trat Alex Schill DB3TA dem Team der Bandwacht bei.

2021

Die Bandwacht baut ein eigenes System zum Peilen auf. Es besteht aus drei weit voneinader entfernt liegenden SDR-Empfängern, welche im Verbund arbeiten. Mit ihnen sind TDoA-Messungen möglich.


Ferner baut die Bandwacht ein automatisiertes Monitoring-System auf. Es ermöglicht die automatisierte Klassifizierung von Signalen innerhalb der Kurzwellen-Amateurfunkbänder.



Hilfreiche Links

To top

 

IARU Monitoring System Region 1

Landingpage des übergeordneten Monitoring-Systems der IARU Region 1.

 

intervalsignals.net

Website mit Tonbeispielen von Pausenzeichen der Rundfunksender.

 

schoechi.de

Webauftritt von Martin Schöch mit Informationen zu Clandestine Stationen.

 

fading.de

Einführung in Utility-DX.

 

Ionosonde Juliusruh, Insel Rügen

Plot des aktuellen Ionogramms*.

*Ionogramme sind grafische Darstellungen des aktuellen Zustands der Ionosphäre in Bezug auf einen bestimmten Standort oder ein Gebiet.
Wir sehen die Ionosphäre mit reflektierenden Schichten (D-Schicht, Es = Sporadic E, F1 und F2 Schicht, MUF = maximum usable frequency). N/A = not available = nicht verfügbar. Die Ionogramme werden laufend aktualisiert.

 

Erklärung des Ionogramms (PDF)

 

 

Ionosonde Dourbes, Belgien

Plot des aktuellen Ionogramms.

 

Ionosonde Pruhonice, Tschechien

Plot des aktuellen Ionogramms.

 

AKM Polarlicht Vorhersage

Link zur Warnliste.

 

DR2W DX-Propagation

Karte des aktuellen Ausbreitungsverhaltens.

 

dxinfocentre.com

Troposphärische Überreichweiten

 

Überhorizontradar Wikipedia

Ausführliche Erklärungen zum Themengebiet Überhorizontradar.

Mitgliederservice (Login erforderlich)

To top

Für die Mitglieder des DARC e.V. hält das Interuder Monitoring weiteres Informationsmaterial bereit, auf welches nach erfolgreichem Login Zugriff gewährt wird.

 

Zum Login

Diese Website nutzt ausschließlich technisch erforderliche Cookies. Wir benutzen keine Cookies, die eine Einwilligung erfordern würden. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. X