Die Bandwacht des DARC e.V.

Zuständigkeit

Laut Internationalen Fernmeldevertrag wurden dem Amateurfunkdienst auf Kurzwelle folgende Frequenzbereiche zur alleinigen Nutzung zugewiesen:

 

  • 7.000 - 7.200 kHz (40m-Band)
  • 14.000 - 14.350 kHz (20m-Band)
  • 21.000 - 21.450 kHz (15m-Band)
  • 28.000 - 29.700 kHz (10m-Band)

Im nationalen Kontext regelt das die Amateurfunkverordnung (AFuV), Anlage 1 (zu § 1 Nr. 6).

Ansprechpartner

Ansprechpartner ist der derzeitige Leiter der Bandwacht
Daniel Möller, DL3RTL.
E-Mail: bandwacht(at)darc.de

Damit wir auch in Zukunft ungestört auf unseren Amateurfunkbändern funken können

 

Aufgabe der Bandwacht

 

Die Bandwacht ist eine Meldestelle für Funkamateure. Sie nimmt Berichte über Bandeindringlinge entgegen, die unsere exklusiven Amateurbänder widerrechtlich verwenden. Auf dieser Grundlage ermittelt sie diese Stationen und leitet entsprechende behördliche Schritte ein. 

 

Anlaufstelle für alle Funkamateure, die einen Eindringling melden möchten


Um ihren Auftrag erfüllen zu können, ist die Bandwacht auf die Mitarbeit aller Funkamateure angewiesen. Bitte unterstützen Sie daher die Tätigkeit der Bandwacht, und melden Sie Bandeindringlinge, damit uns die Amateur-Exklusivbänder erhalten bleiben. Denn obwohl uns laut intl. Fernmeldevertrag das 40, 20, 15 und 10-Meter-Band exlusiv zugewiesen sind, werden diese Bereich in immer größerem Ausmaß durch fremde Funkdienste und Eindringlinge aller Art belegt.

 

 

Was sind Bandeindringlinge?

 

Solche Bandeindringlinge sind beispielweise Rundfunksender und/oder deren Oberwellen (Harmonische), digitale Betriebsarten, wie Morsetelegrafie, Funkfernschreiben oder Multiplexaussendungen von Militär, Botschaften oder internationalen Organisationen, Sprechfunkverkehr des eben erwähnten Nutzerkreises und privaten Funkpiraten in den Betriebsarten SSB (Einseitenbandtechnik), AM (Amplitudenmodulation) und FM (Frequenzmodulation), verschiedenste digitale Betriebsarten, Überhorizontradare, Meereswellenradare, Treibnetzbojen oder illegaler Taxifunk.


Die Bandwacht richtet sich nicht gegen Funkamateure, die z.B. Bandpläne nicht einhalten oder andere Amateure belästigen oder beleidigen.

 

Die Bandwacht des Deutschen Amateur-Radio-Clubs e. V. ist der deutsche Zweig des "International Amateur Radio Union Monitoring Systems" (IARU-MS) gemäß der IARU Resolution 12-1 "Terms of reference for the IARU Monitoring System".

 

Innerhalb des DARC ist die Bandwacht als eigenständiger Zweig dem HF-Referat angegliedert.

Aktuelle Meldungen

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Zusammengestellt von Wolf Hadel, DK2OM

 

Diesmal unter anderem mit folgenden Meldungen:

 

  • Chinesisches wideband OTH im 40-Meter-Band auf 6843 - 7003 kHz
  • 7051.0 F1B, täglich ab 2000 UTC aus Sevastopol, Russland
  • Russian MIL System AT3004D (7076.7 – 7079.3 kHz)

sowie der aktualisierten Liste der bisher bekannten Eindringlinge.

Melden Sie Eindringlinge der Bandwacht

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Meldung per E-Mail an

bandwacht(at)darc.de

Was man melden sollte

  • Eindringlinge im 40-, 20-, 15- und 10-Meter-Band
  • Nicht-Amateurfunkstationen

 

Was wir nicht bearbeiten können

  • Eindringlinge der anderen Kurzwellenbänder, da uns nicht exklusiv zugewiesen sind.
  • Amateurfunkstationen
  • Rufzeichenmißbrauch, vorsätzliche Störungen auf Kurzwelle und besonders in den VHF- und UHF-Bereichen (Relais-Störungen), Beleidigungen und Beschimpfungen.
vcard der Bandwacht des DARC e.V.

Meldungen an die Bandwacht erfolgen durch jedermann einfach per E-Mail

 

Dabei geben wir kein festes Format vor. Jeder gibt so viele Informationen, wie er gerade kann. Je ausführlicher eine Meldung ist, desto höher ist die Chance, dass der Band-Eindringling identifiziert werden kann.

 

Hilfreich sind zum Beispiel Audio-Mitschnitte und Screenshots von Wasserfall-Diagrammen des Empfangs.

 

Aber auch, wenn Ihnen diese Möglichkeiten nicht zur Verfügung stehen, können Sie sich mit einer Meldung an die Bandwacht wenden. Datum und Uhrzeit in UTC, Frequenz und eine kurze Erläuterung reichen bereits aus.

 

Die Mitarbeiter der Bandwacht freuen sich über jede Beteiligung und danken den aktiven Funkamateuren für Ihre Unterstützung.

 

Inhalt der Meldung

  • E-Mail an bandwacht(at)darc.de
  • So viele Angaben, wie möglich. Zum Beispiel Datum und Uhrzeit in UTC, Frequenz, ggf. Bandbreite und Betriebsart, Tonmitschnitt oder ein Screenshot eines Wasserfalldiagramms sind ebenfalls hilfreich.

Was nach der Meldung passiert

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mehr...

 

1. Klassifizierung

 

Die Bandwachten innerhalb der IARU sind miteinander vernetzt. Hier gibt es eine Reihe Spezialisten, die sowohl eigene Beobachtungen machen, als auch eingegangene Meldungen auswerten.

 

Zunächst wird versucht, anhand der Meldung den Eindringling zu klassifizieren. Stehen nicht ausreichend Daten zur Verfügung, wird die Meldung im Netzwerk weitergereicht. Dann versuchen die Teilnehmer den Empfang nachzustellen.

 

 

2. Ermittlung der Parameter

 

Im nächsten Schritt werden die zur Klassifizierung benötigten Parameter ermittelt. Bei einem Fernschreiben beispielsweise die Bautrate oder auch die Lage von Mark und Space. Auch Überhorizontradare haben sehr spezifische Parameter, die sich sogar einzelnen bekannten Sendestellen zuordnen lassen.

 

 

3. Meldung an die Bundesnetzagentur

 

Handelt es sich um einen neuen Bandeindringling, beraten sich die Bandwachten über die weitere Vorgehensweise. Im Fall der Bandwacht des DARC e.V. kann dann beispielsweise eine Meldung an die Bundesnetzagentur erfolgen. Diese nimmt Ihrerseits wiederum Kontakt mit der entsprechenden ausländischen Fernmeldebehörde über ihre Zentrale in Mainz auf.

 

Eine Meldung an die Bandwacht wird also in jedem Fall bearbeitet. Der Einreicher einer Meldung erhält im Regelfall Auskunft über das weitere Vorgehen.

Bandwächter gesucht

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Jetzt als Bandwächter durchstarten !

Tipp Monitoring

Als Bandwächter kannst Du beispielsweise auf das Kiwi-Netzwerk zurückgreifen: kiwisdr.com

Tipp Klassifizierung

Es gibt eine Reihe online-Ressourcen, die einen bei der Klassifizierung unterstützen. Eine gute Anlaufstelle ist sigidwiki.com

Abgesehen von den stetigen Meldungen der aktiven Funkamateure sucht die Bandwacht aktuell wieder Funkamateure und Kurzwellenhörer für verschiedene Einsatzgebiete innerhalb der Bandwacht.

 

Monitoring

Unter Monitoring versteht man das Beobachten der Bänder. Es geht also in erster Linie darum, die exklusiven Kurzwellenbänder 40, 20, 15 und 10 Meter gelegentlich auf Bandeindringlinge zu beobachten.

Du kannst dies mit Deiner eigenen Ausrüstung tun oder auf ein Netzwerk von Web-SDR zurückgreifen. Mit ihnen kann man sogar peilen - wir zeigen Dir, wie's geht.

Vor allem solltest Du aber über flexible Zeiteinteilung verfügen, um auch wochentags tagsüber gelegentlich die Bänder zu beobachten, um Bandeindringlinge zu melden.

 

Klassifizierung

Bei der Klassifizierung geht es darum, aus Ton-Mitschnitten, Screenshots von Wasserfalldiagrammen, Angaben innerhalb der Meldungen oder auch eigenen Empfängen auf Grundlage der Parameter zu bestimmen, um welche Art Funkdienst es sich handelt.

 

Ob Monitoring oder Klassifizierung: Du wird Teil einer sehr wichtigen Aufgabe zum Schutz unserer Bänder. Ausserdem arbeiten wir mit einem modernen Ticketsystem, zu welchem Du ebenfalls Zugriff erhältst.

 

Die Tätigkeit ist - wie bei allen Mitarbeitern der Bandwacht - ein Ehrenamt. Den Umfang der Tätigkeit bestimmt jeder selbst, es gibt hier keinerlei Vorgaben.

 

Interessenten wenden sich bitte an bandwacht(at)darc.de.

Chronik

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Die Entstehungsgeschichte der Bandwacht (zum Öffnen anklicken)

1959

Die Radio-Society of Great Britain (RSGB) gründet eine Bandwachtorganisation unter der Bezeichnung "Intruder Watch".

1966

Versuche, andere Amateurverbände zur Mitarbeit zu bewegen, finden zwar Interesse, aber keine Unterstützung.

1969

Die RSGB publiziert ein Dokument über die RSGB-Bandwacht, deren Meldesystem und Tätigkeit.
Die IARU-Region 1-Konferenz beschließt, dass die Mitglieder der Region 1 monatlich Beobachtungsmeldungen austauschen sollen. Die meisten Organisationen halten sich nicht an diesen Beschluss. Die RSGB bietet sich als Koordinator für ein Region 1-Überwachungssystem an. Es gelingt, weitere Mitarbeiter zu werben.

1970

Die RSGB veröffentlicht erstmalig eine "Summary of Intruders". Es werden die "Vorläufigen Empfehlungen" zur Teilnahme an einer internationalen Bandwachtorganisation ausgearbeitet.

1971

Eine weitere Summary für die zweite Jahreshälfte 1970 wird veröffentlicht, ebenso für die erste Jahreshälfte 1971. Neue Mitarbeiter werden dadurch gewonnen. Als erste Bandwachtstation wird GB2IW ("Intruder Watch") QRV.

1972

Die "Summary of Intruders" für die zweite Jahreshälfte 1971 wird veröffentlicht. Sie umfasst 93 Bandeindringlinge. Durch das günstige Zusammentreffen einer Privatinitiative von Rudi Klein, DL2DZ, und der im Mai 1972 stattfindenden Region 1-Konferenz wird die Bandwacht des DARC als Teil des IARU MONITORING SYSTEM (IARU-MS) gebildet, zunächst ohne Reaktion bei den Funkamateuren.

1973

Die "Summary of Intruders" für die erste Hälfte 1972 umfasst bereits 120 Bandeindringlinge. Zwei weitere Bandwachtstationen werden QRV: YUØIW und DLØIW. Im Februar wird die Bandwacht des DARC vom Fernmeldetechnischen Zentralamt der Deutschen Bundespost (FTZ) anerkannt. Es wird ein Abkommen über die künftige Zusammenarbeit getroffen, in dem auch das Meldeverfahren festgelegt wird. Die "Summary of Intruders" für die zweite Jahreshaelfte 1972 enthält 144 Bandeindringlinge. Die Mitarbeit der Bandwacht schlägt sich sichtbar in der Zahl der Beobachtungen nieder. Erste Erfolge werden erzielt: Die Station "TCX" (Ankara) stellt den Betrieb im 20-m-Band ein.

1974

Aufgrund von Protesten stellt der Rundfunksender KOL Israel den Betrieb auf 7095 kHz ein. Ebenso kann erreicht werden, dass die Station "4XZ" auf 21045 kHz und "LQB44/LRO90" (Interpress Buenos Aires) auf 21344 kHz den Betrieb einstellen.

1975

Rudi Klein, DL2DZ, gibt im April die "Nr. 1" der "Mitteilungen der Bandwacht des DARC" heraus. Chefredakteur ist Egon Behle, DK3FQ. (Egon Behle war bis zum Jahr 1993 regelmäßiger Mitarbeiter der Bandwacht, bis er sich altershalber aus diesem "Geschäft" zurückzog. Danke, lieber Egon, für Dein Engagement!)
Diese Nr. 1 nennt 22 regelmäßige und rund 30 gelegentliche Mitarbeiter.

1993

Bei der Konferenz der IARU Region 1 in De Haan, Belgien, werden vier Vorschläge, vorgetragen von Ron Roden, G4GKO, dem Koordinator der Region 1 des IARU-MS angenommen. Sie sollen die Arbeit des IARU-MS effizienter machen.
Die "Reports by National Monitoring Coordinators", herausgegeben von Ron Roden, G4GKO, nennen für den November als Mitgliedsorganisationen beim IARU-MS ("Bandwacht") die Amateurfunkverbände von Deutschland, England, Finnland, Frankreich, Niederlande, Schweiz, Südafrikanische Republik, Ungarn und Zimbabwe. Es sind 210 Bandeindringlinge auf 208 verschiedenen Frequenzen aufgelistet.

1996

Für die IARU-Region-1-Konferenz im Herbst 1996 in Tel Aviv schlägt Ron Roden dem Administrative Council vor:

  1. Bei internationalen oder nationalen Fernmeldekonferenzen, wo die IARU einen Informationsstand hat, sollen die Anwesenden über die Vielfalt illegalen Funkverkehrs in Amateurfunkbändern informiert werden.
  2. Die Konferenz möge die Gründe für die geringe Unterstützung des IARU-MS durch die Mitgliedsverbände und die Mitglieder versuchen herauszufinden und wie das IARU-MS effektiver gestaltet werden kann.
  3. Die Konferenz möge empfehlen, dass kompetente ITU-Offizielle befragt werden mögen, wie man am besten unsere Exklusivbaender von den zunehmenden schädlichen Störungen befreien könnte.
  4. Die Konferenz möge empfehlen, die Anstrengungen fortzusetzen, dass das IARU-MS von internationalen Fernmeldeorganisationen, wie z. B der ITU, anerkannt werde.

1997

Die Bandwacht des Deutschen Amateur-Radio-Clubs eröffnet eine Homepage im Internet, um die Bedrohung der exklusiven Amateurfunkfrequenzen noch mehr Publik zu machen.

2013

Zum 31. Dezember 2012 hat Ulrich Bihlmayer, DJ9KR (silent key, 16.12.2017), aus gesundheitlichen Gründen seine Tätigkeit als Leiter der Bandwacht des DARC e.V. beendet. Er hat sich mehr als 40 Jahre als Mitglied der Bandwacht für den Kampf gegen illegale Eindringlinge auf unseren Bändern starkgemacht und stand der Bandwacht 26 Jahre vor. Für sein Wirken wurde er bereits auf der Ham Radio 2012 von der IARU Region 1 mit einer Medaille ausgezeichnet.

Wolf Hadel, DK2OM, der bisher als Ulrichs Stellvertreter fungierte, hat zum 01.01.2013 die Leitung der DARC-Bandwacht übernommen.

2020

Ab 01.01.2020 übernahm Daniel Möller (DL3RTL) von Wolf DK2OM die Leitung der Bandwacht.

"Ich freue mich, die Position mit Daniel nachbesetzen zu können, der durch seine beruflichen Erfahrungen entsprechendes Rüstzeug mitbringt und wünsche ihm viel Erfolg und Freude an der neuen Aufgabe", sagte Wolf, DK2OM.

Wolf hat auf eigenen Wunsch seine Bandwacht-Leitung zum 31.12.2019 niedergelegt.

Hilfreiche Links

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IARU Monitoring System Region 1

Landingpage des übergeordneten Monitoring-Systems der IARU Region 1.

 

intervalsignals.net

Website mit Tonbeispielen von Pausenzeichen der Rundfunksender.

 

schoechi.de

Webauftritt von Martin Schöch mit Informationen zu Clandestine Stationen.

 

fading.de

Einführung in Utility-DX.

 

Ionosonde Juliusruh, Insel Rügen

Plot des aktuellen Ionogramms*.

*Ionogramme sind grafische Darstellungen des aktuellen Zustands der Ionosphäre in Bezug auf einen bestimmten Standort oder ein Gebiet.
Wir sehen die Ionosphäre mit reflektierenden Schichten (D-Schicht, Es = Sporadic E, F1 und F2 Schicht, MUF = maximum usable frequency). N/A = not available = nicht verfügbar. Die Ionogramme werden laufend aktualisiert.

 

Ionosonde Dourbes, Belgien

Plot des aktuellen Ionogramms.

 

Ionosonde Pruhonice, Tschechien

Plot des aktuellen Ionogramms.

 

AKM Polarlicht Vorhersage

Link zur Warnliste.

 

DR2W DX-Propagation

Karte des aktuellen Ausbreitungsverhaltens.

 

dxinfocentre.com

Troposphärische Überreichweiten

 

Überhorizontradar Wikipedia

Ausführliche Erklärungen zum Themengebiet Überhorizontradar.

Audiomitschnitte

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zum Öffnen klicken

Freundlich zur Verfügung gestellt von Wolf Hadel, DK2OM.
Letzte Aktualisierung März 2019.

local intruders and QRM

Plasma-TV on 3500 kHz (USB)
Plasma-TV on 3500 kHz (AM)
Plasma-TV (standby condition) on 3500 kHz
TV switching power supply on 14000 kHz
Small LCD-TV on 7000 kHz
Large LCD-TV on 3515 kHz (USB)
TFT Computer Monitor on 21377 kHz
Computer monitor on 18100 kHz
Broadband (DSL) modem on 21000 kHz
PLC noise on 50100 kHz
PLC noise floor in Portugal on Shortwave
Combined FAX and TEL-Device made in Thailand
LED power supply - disturbing 12 - 15 MHz
LED power supply - disturbing 7 - 21 MHz - no CE!
Pasture fence (Weidezaun) on 3500 kHz

PSK Systems - Serial and Parallel Modems - Frequency Division Multiplex (FDM) - OFDM - VFTs

Arcotel MAHRS/EADS - serial modem 2k4 Bd - PSK8 on 3507 kHz
Codan 9001 - 16 x 75 Bd QPSK - MFA Cairo on 14056.5 kHz
Chinese MIL - 18-tone FDM, 18 x 44.44 Bd, QPSK
Chinese PRC- FSK4 (4 x 100 Bd) on 14062 kHz
PRC4+4, Chinese MIL, Idling: 8 x 75 Bd, QPSK
PRC4+4, Chinese MIL, Traffic: 8 x 75Bd, QPSK
PRC16 - 16 x 75 Bd PSK2 - Chinese MIL
RUS-MIL - CIS12 - 12 x 120 Bd BPSK - "AT3004D"
RUS-MIL - MPSK16 (+1) FDM - 16 x 75 Bd BPSK
Stanag 4285 - PSK8 - 10112 kHz - TUR-MIL, legal operation
MIL188-110A - PSK8 - 600 bps on 7080.8 kHz
MIL188-110A - QPSK - Hybrid Modem on 14002 kHz - ISR Navy
MIL188-110B - PSK8A - 2400 Bd -Burst Modem
Link11 CLEW - MIL - System
Link11 SLEW - serial modem 2k4 - PSK8 - MIL - System
Siemens CHP200 on 10131.6 kHz
Clover 2000 on 7001.5 kHz - 8 x 62.5 Bd - BPSK/QPSK
Italian MIL VFT Brescia on 29699 kHz - permanent
OFDM 60 tones - RUS MIL - on 7000.8 kHz
OFDM 72 tones on 14035.8 kHz
OFDM128 tones on 14277 kHz
OFDM112 tones burst mode on 14000 kHz
OFDM73 burst mode on 14350 kHz RF
RFSM2000 -serial modem - 2000 Bd - PSK8
Frequency Hopper

FSK Systems - Frequency Shift Keying (F1B / F7B)

Codan selcall
ARQ-E3 on 10104 kHz
Mysterious F1B bursts 28100 kHz - 51 Bd - POR
ALE (MIL188-141A)
CIS printer 75 Bd - 250 Hz shift
CIS printer 81-81 (81 Bd) - 250 Hz shift
7117.0 F1B - 100 Bd, 1000 Hz shift, REA4 Moscow, RUS AF
RUS Yakhta synchro FSK 100 Bd, 150 Hz
UK system CLANSMAN 300 Bd, 850 Hz
North Korean DPRK-FSK600 - 10133.3 kHz diplo traffic
North Korean DPRK-FSK1200 - 28149.2 kHz - diplo traffic
Illegal Dataplex from Global Link (China) on 7086.5 kHz
Racal Skyfax MSM 1250 - 10 x 125 Bd - 10126 kHz
Mysterious FSK on 28245.820 kHz - Spain
GPS buoy on 28100 kHz - FSK 51 Bd bursts
buoy-29525.wav
REA4 - AF Moscow on 7018 kHz - ident in CW

Multitone Systems (F7D)

CROWD36 (CIS36) Russian multitone - 36 tone
CIS-Mazielka Selcall (Multitone)
Chinese multitone on 14321 kHz

Radar Systems (FMCW and FMOP)

Coastal radar "Sunflower" China on 7 MHz - 43 sweeps/sec
OTH radar China (burst) - 66.66 sps - foghorn
OTH radar China - 7 MHz wideband - 160 kHz wide -10 sps
OTH radar Cyprus - 50 sweeps/sec
OTH radar Cyprus - 25 sweeps/sec
OTH radar Cyprus - 12.5 sweeps/sec
OTH radar Turkey - 50 sweeps/sec
Radar on 80m in Region 3
OTH-Radar made by DK2OM
Old Russian OTH radar ABM-2
Russian OTH radar with 10 sps
Russian OTH radar Contayner with 50 sps
Russian OTH radar Contayner 2019 on 14 MHz with 40 sps
Old Iran OTH radar on 14000 and 21000
Later Iran OTH radar on 14000 and 21000
Iran radar on 28000 - 29700 daily
Iran radar on 28000 on AM
Iran radar on 28960 on AM - 150 and 313 sps
French-OTH radar "Nostradamus" on 14 MHz - 33 sweeps/sec
French-Burst-OTH radar on 14000.0 MHz - 6 sweeps/sec
Australian Tiger HF radar on 10 MHz
Superdarn Ionospheric radar
Codar ocean wave radar - short range - 2 sps
Codar like HF radar - Far East 2.6 sps
New HF radar - USA
Ocean Surface radar
OTH radar Australia (JORN)
CODAR from India - 14075 - 14125 kHz - 2 sps
Russian coastal radar "Sunflower" 3540 - 3600 kHz - 43 sps
Russian OTH radar on 3600 kHz - 87 sps

Beacons and Buoys - Channelmarker

Fishery buoy - 28191 kHz - CW ident: AH
Fishery buoy - 28356 kHz - CW ident: Y
Fishery buoy - 28091 kHz - CW ident: MA
28345 Gabon - carrier + dots on LSB/USB
7039 kHz - single letter beacons
7027.5 kHz - beacon "V" on A1A (CW) Bishkek - Kyrgyzstan
L9CC and CP17 on 7052 kHz
Beacon "V" - Kazakhstan on 7091.500 kHz
Russian military channelmarker on 3756 kHz on AM - Tuapse - Black Sea
Russian buzzer on 7000 kHz on AM

Navigation Systems

Russian Navy hyperbolic navigation BRAS-3/RS-10 on 1812 kHz in DSB

Carriers

TV image carrier on 50105 kHz

Broadcast Intrusions (AM)

Chinese Music Jammer on 18160 kHz (AM)
Chinese Music Jammer on 14260 kHz (AM)
Radio Eritrea - VOBM - Jingle (7 MHz)
Radio Eritrea - National Anthem - (7 MHz)
Radio Ethiopia - Jingle (7 MHz)
Radio Ethiopia - National Anthem - (7 MHz)
Radio Afghanistan on 7200 kHz
Voice of Russia on 7200 kHz
Sound of Hope and CHN jammer on 18080 kHz

Scrambler - Voice Encryption

Voice Scrambler CRY2001- Spanish fishery
Voice Scrambler Yakhta - Russian Military
Voice Scrambler Yakhta - Russian Military (mp3-file)

Unknown and mysterious Systems - Clandestines

Mysterious "V" from Israel
Ukraine secret service on 10120 kHz in AM every Wednesday at 0843 UTC
Mysterious siren from Vietnam on 18112.5 kHz
Ukraine secret service on 14280 kHz every Wednesday at 10 utc - faded out
Chinese moo noise on 21000 kHz - A3E
Chinese chirpy noise on 21000 - 21200 kHz
Chinese multitone on 21000 kHz - A3E
Mysterious oscillation - 28002 kHz - Carribean Area

Illegal Voice Traffic

Illegal traffic from Nigerian fishermen on 21002.0 kHz, USB
Illegal traffic from Sri Lanka fishermen on 14 MHz, USB
Illegal traffic from Indian Ocean on 14001.5 kHz, USB
Illegal traffic from Tamil intruders on 14000 kHz, USB
Illegal Galician fishery traffic on 14345 kHz, USB
Illegal Spanish fishery traffic on 21410 kHz, USB
Illegal Spanish family traffic on 14325 kHz, USB
Illegal Spanish fishery traffic on 7000 kHz, USB
Illegal taxi traffic in Russian voice on 28145 kHz, FM
Illegal taxi traffic Moscow on 21404.2 kHz, FM
Illegal taxi traffic in Russian voice on 28145 kHz, FM (MP3-file)
Illegal taxi traffic in Russian voice on 29015 kHz, FM
Illegal Sudanese embassy traffic on 21000 kHz, USB
Illegal Indonesian net on 7000 kHz, USB
Illegal Indonesian net on 10147 kHz, LSB
Indonesian pirates on 7020 kHz LSB

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