Infos für Einsteiger

Was ist Amateurfunkpeilen?

Kurz ... wir fragen WIKI dazu ...  (Seite „Amateurfunkpeilen“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie, URL: de.wikipedia.org/w/index.php :

Beim Amateurfunkpeilen geht es darum, mit kleinen, tragbaren Empfängern mit Hilfe der Funkpeilung kleine Sender zu finden, die vorzugsweise in einem bewaldeten Gebiet versteckt sind. Es werden kleine Sender mit Rundstrahlantenne verwendet, die in den Kurzwellen- und Ultrakurzwellen-Amateurfunkbändern betrieben werden. Die Reihenfolge, in der diese Sender angelaufen werden, ist vorher nicht festgelegt; so macht die Routenwahl, d.h. die Planung der eigenen Laufstrecke zwischen den Sendern, einen wesentlichen Reiz dieser Outdoor-Sportart aus. Normalerweise werden fünf zeitgesteuerte Sender versteckt, die abwechselnd jeweils eine Minute lang einen unterschiedlichen Morsecode aussenden: MOE, MOI, MOS, MOH, MO5. Die Sender senden alle auf der gleichen Frequenz. Jeder Sender ist daher alle fünf Minuten immer nur für eine Minute hörbar und damit peilbar. Am Ziel befindet sich ein weiterer Sender, der auf einer anderen Frequenz im gleichen Frequenzband fortlaufend die Kennung MO aussendet, damit die Läufer ins Ziel finden. Der Nachweis, dass man einen Sender gefunden hat, wird dadurch erbracht, dass sich bei jedem Sender eine Prägezange befindet, mit der eine Kontrollkarte entsprechend markiert wird. Zunehmend kommen auch elektronische Systeme zum Einsatz, bei denen ein mitgeführter Chip in ein Schreibgerät gesteckt wird.

Als Hilfsmittel sind außer einem Peilempfänger nur eine Geländekarte und ein Kompass erlaubt. Gewinner einer Peilveranstaltung ist derjenige, der den Weg vom Start zum Ziel über alle Sender in der kürzesten Zeit bewältigt.

Peilveranstaltungen werden regelmäßig von den Distrikten des Deutschen Amateur-Radio-Clubs (DARC) und Peilsportgruppen des Verband der Funkamateure in Telekommunikation und Post (VFDB) sowie anderen regionalen Peilsportgruppen durchgeführt; des Weiteren gibt es Deutsche Meisterschaften, Europa- und Weltmeisterschaften. Weitere Informationen sind bei www.darc.de/referate/ardf/ zu finden.

 

Weitere Infos für Einsteiger Teil 1

Amateurfunkpeilen

Funkamateure sind bekannt als Einsiedler in irgendeiner kleinen Dachkammer, die nachts, wenn alle nor­malen Menschen schlafen, inmitten elektronischer Geräte sit­zen und sich mit Hilfe von Morsetaste und rie­sigen Antennen mit Gleichgesinnten in der ganzen Welt unterhalten. Ins Blickfeld der Öffentlichkeit rücken sie gelegentlich dann, wenn mit ihrer Hilfe lebenswichtige Medikamente in eine entlegene Missions­station in den Anden gelangen oder wenn bei Katastrophen wie Erdbeben oder Krie­gen die Funkamateure auch dann noch Verbindungen aufrecht erhalten können, wenn sonst gar nichts mehr geht.

Ein eher unscheinbares Dasein fristet eine kleine Schar Funkamateure, die mit Hilfe von speziellen Peil­empfängern an vielen Wochenenden im Sommerhalbjahr im Wald un­terwegs sind. Die Geräte sind meist selbst gebaut, und als Betreiber kann man Leistungssportler, Gelegenheitsläufer und Familien finden. Das Alter geht von 8 bis über 70 Jahre. Es gibt Vereins- und Dist­riktswettbewerbe, Deutsche Meis­terschaf­ten, Europa- und Weltmeisterschaften. Was ma­chen nun die "Fuchsjäger" mit ihrer Ausrüstung?

Amateurfunkpeilen ist eine Sportart, die sehr viel mit Ori­entierungslauf gemeinsam hat. Der Teilnehmer an einem Wettbewerb erhält vom Veranstalter eine spezielle Orien­tie­rungslaufkarte im Maßstab 1:15000 oder 1:10000, auf der alle Wege, Niveauänderun­gen, landschaftliche Besonder­heiten und Sperrflächen eingetra­gen sind. Diese Karten werden von speziell geschulten Mitarbeitern der Veranstal­ter unter Beachtung der Wün­sche des Waldbesitzers er­stellt. In diese Karten werden auch die unterschiedlichen Bewuchsarten, Wasserflä­chen, Felsbrocken, Futterstellen, Hochsitze etc. eingetragen (bei kleinen Wettbe­werben in über­schaubarem Gelände wird oft auf die Karte verzichtet, oder es wird eine handelsübliche topo­grafi­sche Karte be­nutzt).

Der Veranstalter platziert nun für den Wettbewerb fünf schwache Sender (1 bis 5 W Leistung) möglichst ver­steckt im Gelände. Die Sender müssen bei internationalen Wett­bewerben Mindestabstände voneinander (400 m) und von Start (750 m) und Ziel ha­ben, so dass eine kürzestmögliche Verbindungsstrecke (Luftlinie) von ca. 6 bis 10 km erreicht wird (die tatsächlichen Laufstrecken liegen dann bei 10 bis 15 km, je nach Ver­lauf der Wege und dem Geschick des Läu­fers). Jeder Läufer muss nun anhand der Karte und mit Hilfe von Kom­pass und sei­nem kleinen, tragba­ren Peilempfänger seine Lauf­route so wählen, dass er in möglichst kurzer Zeit alle Sender gefunden hat und das Ziel erreicht. Der Sen­derstandort ist durch einen rot-weißen Postenschirm kenntlich gemacht. Das Betreten von Sperrflächen, Feldern und Dickich­ten und das Übersteigen von Zäunen ist verboten und kann zur Disqualifi­kation führen.

Die Läufer starten in Gruppen zu jeweils ca. fünf Teilnehmern im Abstand von fünf Minuten. In einer Start­gruppe sind Läufer unterschiedlicher Kategorien und Stärke, so dass sich die Gruppen innerhalb weniger Minuten auflösen. Jeder ist dann auf sich allein gestellt (bei kleinen Wettbe­werben wird diese Regel sehr großzügig ausgelegt, und da gehen auch schon mal komplette Mannschaften oder Familien gemeinsam auf die Suche).

Jeder der fünf Sender im Gelände arbeitet eine Minute lang, dann kommt der nächste dran. Nach einer Zyk­luszeit von fünf Minuten geht's von vorne los. Damit man die Sender unterscheiden kann, melden sie sich mit unterschiedlichen Morse­kennungen:

Sender Nr. 1 sendet _ _  _ _ _  .     (MOE),

            Nr. 2 sendet _ _  _ _ _  ..     (MOI),

...
            Nr. 5 sendet _ _  _ _ _  .....  (MO5).

Alle arbeiten auf derselben Frequenz. Außerdem gibt es noch einen Dauersender auf einer anderen Fre­quenz, der am Ziel steht und ständig _ _  _ _ _  (MO) sendet.

Mit seinem Empfänger kann der Peilsportler die Richtung zum Sender feststellen, aus der Stärke des Signals kann er zumindest grob die Entfernung abschätzen. Wenn der Läufer seine Position auf der Land­karte und die Richtung zu einem Sender kennt, kann er einen Peilstrahl auf seiner Karte einzeichnen. Läuft er eine möglichst große Strecke weiter und peilt danach diesen Sender erneut (Kreuzpeilung), kann er einen weite­ren Peilstrahl vom neuen Standort aus einzeichnen. Am Schnittpunkt der beiden Linien müsste dann der Sender zu finden sein. Das liest sich recht ein­fach, aber die Schwierigkeiten kommen zwangsläu­fig, wenn man den ganzen Vor­gang während des Laufens durchführen soll.

Kommt der Peilstrahl ziemlich genau aus der Richtung eines Weges, kann man auch einfach dieser Richtung folgen und stolpert dann zwangsläufig irgendwann über den Sender. Die Schwierigkeit dabei ist jedoch die Zeit von 4 Minuten, die der gesuchte Sender Pause hat. Man sollte dann den Kompass dazu benutzen, die wäh­rend der Sendung festgestellte Richtung möglichst genau beizubehalten. Während der Sen­depause des gesuchten Senders sollte man die anderen noch zu suchenden Füchse anpeilen, um sich ständig ein Bild über ihre Verteilung im Wald machen zu können. Man darf sich jedoch nicht dazu verleiten lassen, sich von der eingeschlagenen Richtung abbringen zu lassen. Sonst läuft man nämlich nur ständig im Kreis. Auch kann es schon mal passieren, dass man in der Sendepause des gesuchten Postens diesen überläuft und dann beim nächsten Durchgang feststellt, dass man wieder in die andere Richtung muss.

Hat der Läufer einen Sender erreicht, findet er einen rot-weißen Posten­schirm vor, an dem eine Prägezange oder eine elektronische Markierungs­vorrichtung angebracht ist, mit der eine Laufkarte gelocht oder ein Spei­cher­chip beschrieben wird. Jede Zange hat eine andere Lochung, so dass am Ziel eindeutig festgestellt wer­den kann, wel­che Posten gefunden worden sind. Bei der elektronischen Registrierung wird darüber hin­aus auch noch die Zeit der Markierung festgehalten. Die Postenschirme sollen aus einigen Me­tern Entfer­nung erkennbar sein. Damit soll verhindert werden, dass sich während der Sende­pause mehrere Läufer in unmit­telbarer Nähe des vermu­teten Postens ansammeln und erst beim Wiederein­setzen des Senders alle gleich­zeitig auf die Prägezange stürzen können. Derjenige Läufer, der zuletzt bei dem Pulk ange­kommen ist, hätte dadurch einen ungerechtfertigten Vor­teil. Im Wettkampf sollen ja die unterschiedlichen läuferischen und peiltech­nischen Fähigkeiten der Läufer be­wertet werden, nicht aber die Fähigkeit des Bahnlegers, die Sender möglichst un­sichtbar zu verstecken.

Als maximale Laufzeit wird vor dem Start meist 2 Stunden vereinbart. Derjenige Läufer, der die meisten Posten gefunden hat und die kürzeste Laufzeit hat, ist Sieger. Kommt ein Läufer außerhalb der Maximalzeit ins Ziel, wird er nicht gewertet, selbst wenn er alle Posten gefunden hat.

Zu einem kompletten Wettbewerb gehören zwei Läufe mit unter­schiedlichen Frequenzbereichen: 80m und 2m. Dementsprechend gehören zu einer kompletten Aus­rüstungen auch zwei unterschiedliche Empfänger: Die Empfänger für 80m sind ein­fach, klein, leicht und genau. Deshalb ist dieser Wellenbereich auch für den Anfänger leichter zu beherrschen als das Peilen im UKW-Bereich, wo die Empfänger viel kom­plizierter, die Peilantennen größer und die Richtwirkung schlechter ist. Hinzu kom­men im 2m-Bereich noch Reflexionen und Dämpfungen, die nur mit einiger Wett­kampferfahrung richtig interpretiert werden können.

Handelsübliche Empfänger sind für diesen Sport normalerweise nicht zu gebrauchen, ein Peilsportler hat ganz spezielle Bedürfnisse: Die Geräte müssen robust sein und auch einmal einen Stoß oder Sturz aus­halten, ein Wolkenbruch während des Wett­bewerbs darf nicht zum Ausfall des Gerätes führen, der Strom­verbrauch muss niedrig und die Empfindlichkeit muss hoch sein. Außerdem darf nur mit Kopfhörer empfan­gen werden, und der Empfänger darf nahezu keine Störstrahlung aussen­den. Kommerzielle Empfänger ha­ben eine mehr oder weniger gute Schwundregelung, um Unterschiede der Antennenspannung möglichst gut aus­zuregeln. Gerade das kann man aber beim Peilen ganz und gar nicht brauchen; schließlich muss man aus den Lautstärkeunterschieden auf die Richtung und Entfernung schließen. Viele Peilsportler haben ihre Emp­fänger selbst gebaut, und die ganz großen Bastler haben ihre Geräte komplett selbst entwickelt. Man kann sehr gute, erprobte Bausätze in der Preisspanne zwischen 50 und 300 Euro bekommen. Dazu kommt beim 2m-Gerät noch ein gewisser Aufwand für die An­tenne. Für einen guten Hörer und für zwei 9V-Akkus mit La­degerät kann man noch­mals ca. 40 Euro rechnen. Man kann aber auch (Alkali-)Batterien benutzen. Zur Zeit kommen gelegentlich Peilsportler aus dem Ost­block zu Wettbewerben zu uns, die ihre Fahrt mit dem Ver­kauf ihrer vorzüglichen Geräte finanzieren. Mit etwas Glück und Beziehungen bekommt man einen prima Empfänger mit Antenne, fertig aufge­baut und im Wettbewerb getestet, für unter 200 Euro. Eine weitere Quelle von oft sehr guten Empfängern findet sich in China. Man findet evtl. auch gebrauchte Emp­fänger günstig auf Amateurfunk­flohmärkten.

Bei kleineren Wettbewerben wird gewöhnlich vormittags der 80m-Lauf, am Nachmit­tag der 2m-Lauf durch­geführt. Bei den Ausscheidungswettbewerben zum National­kader und bei internationalen Wettbewerben sind beide Läufe auf zwei Tage aufge­teilt, bei der Weltmeisterschaft liegt sogar noch ein Erholungstag dazwi­schen.

Bemerkenswert ist die Tatsache, dass kein Teilnehmer eines Peilwettbewerbs eine Amateurfunkprüfung haben muss. Es ist nicht einmal nötig, Mitglied im Deutschen Amateur-Radio-Club oder einem anderen Funk­verein zu sein. Sogar die Deutsche Meisterschaft ist offen in jeder Hinsicht. Eine Qualifikation zur Teil­nahme gibt es nicht. Allerdings geht auch jeder Teilnehmer auf eigene Gefahr in den Wald.

 

Startgruppe mit Laura Dittrich, dreifache Deutsche Meiserin 2009 in der Klasse W19
Johannes Gumbrecht (11), dreifacher Deutscher Meister 2009 in der Klasse M15

Weitere Infos für Einsteiger Teil 2

Amateurfunkpeilen

Der Anfang ist gemacht — wie geht´s weiter?

 

Am Anfang einer Karriere in der Sportart ARDF (Amateur Radio Direction Finding — Radio-Orientierungs-Lauf — Amateurfunkpeilen) wird man sich erst mal die nötigste Ausrüstung für Training und Wettkämpfe zusammenleihen. Zumindest für das 80m-Band haben wir hier in Franken gute Voraussetzungen, da der Distrikt eine Ausrüstung für Gruppenarbeit besitzt und verleiht. Allerdings ist nicht gewährleistet, dass man immer dann ein Gerät ausleihen kann, wenn man es gerade braucht, und wenn, dann ist es gewöhnlich im­mer ein anderes. Mit der Leihmöglichkeit von 2m-Empfängern sieht es ohnehin ausgesprochen schlecht aus.

Es läuft also alles darauf hinaus, sich solche Geräte selbst zu bauen. Das ist prinzipiell nicht schwierig, und in einer passenden Gruppe macht es viel Spaß. Man braucht dazu

1.   eine Werkstatt,

2.   Werkzeug (kann man auch leihen),

3.   einen möglichst nachbausicheren Plan,

4.   die dazu passenden Einzelteile und

5.   ein paar erfahrene Funkbastler.

Zu 1: Notfalls auch der Küchentisch (mit hitzefester Unterlage).

Zu 2.: Braucht man ohnehin immer, aber Achtung! Wir wollen keine Dachrinnen löten! Der Lötkolben muss fein genug sein!

Zu 3.: Vorhanden, wird aber ständig verbessert.

Zu 4.: Ein kompletter Bausatz kann für einen 80m-Peiler z.B. von DF7XU für ca. 60 Euro bezogen werden (wenn lieferbar). Für eine Gruppe mit 10 oder mehr zu bauenden Geräten lohnt sich evtl. die Einzelteilbe­schaf­fung vor Ort und die individuelle Zusammenstellung. Das kostet zwar etwas Zeit, ist aber billiger, und man lernt auch mehr. Bausätze aus China sind auch gut, wesentlich billiger (ca. 20 Euro), aber schlechter zu bekommen.

Zu 5: Meist vorhanden, wenn auch manchmal sehr versteckt. Zunächst mal ich selbst, aber auch andere OMs („Old Men“, bei Amateurfunkern die Bezeich­nung für einen erfahrenen Funker, hat nichts mit dem tatsächlichen Alter zu tun) aus der Gegend.

Ein Bausatz für einen 2m-Empfänger kann man für ca. 300 Euro incl. Antenne beziehen, aber da kann man durch Eigeni­nitiative evtl. noch mehr Geld sparen.

Für diese Basteleien bietet sich das Winterhalbjahr an, wenn der Peil-Wettkampfbetrieb ruht und das Wet­ter meistens auch nicht gerade zum Training einlädt.

 

Was gehört sonst noch zur Ausrüstung?

Da wäre zunächst einmal ein Kompass. Vielleicht hat ja schon eine(r) von Euch so einen daheim. Dann bringt ihn doch mal zum Training mit! Wenn Ihr noch keinen besitzt, dann wartet bitte mit dem Kauf! Wir bekom­men das mit Sammelbestellung deutlich billiger als normal. Außerdem brauchen wir auch keinen Marsch­kompass, sondern zunächst am besten einen Kartenkompass. Viele Leistungsläufer benutzen einen Dau­menkompass. So etwas muss man sehen, man kann das schlecht schriftlich erklären. Einen brauchbaren Kom­pass bekommen wir ab ca. 10 Euro, die richtig guten kosten so um die 70 Euro und mehr. Dabei ist die Form relativ unwichtig. Vielmehr kommt es darauf an, dass sich die Nadel schnell nach Norden ausrichtet und wäh­rend des Laufens auch ohne Wackeleien dorthin zeigt. Da gibt es große Qualitätsunterschiede.

Dass geeignete Schuhe gebraucht werden, liegt auf der Hand. Ein Gelegenheitsläufer braucht da zwar kei­nen großen Aufwand treiben, aber rutschfest sollten sie immer sein. Sie sollten also grobe Stollen haben. Fußball-Trainingsschuhe sind gut geeignet. Solche Schuhe, die für Cross-Läufer angeboten werden, sind ebenfalls prima. Achtung! Kaufbeleg aufheben! Wenn so ein nicht gerade billiger Schuh während der Saison kaputt geht, gibt´s Ersatz!. Wenn man Gelegenheit hat, an Wettbewerben in der Tschechei oder der Slowa­kei teilzunehmen, kann man oft günstige OL-Schuhe und auch andere Ausrüstung kaufen (OL=Orientie­rungslauf). Das gilt z.B. auch für Stutzen (Schienbeinschützer), die bei uns so um 30 Euro kosten. Fußballer können da ihre gewohnte Ausrüstung einsetzen. Dann sind da noch die speziellen OL-Anzüge aus syntheti­schem Gewebe, die besonders leicht sind und vor allem schnell trocknen. So an die 100 Euro kann man dafür schon ausgeben, man muss aber so etwas nicht haben. Ein alter Trainingsanzug oder Jeans tun´s auch. Man kann sich aber auch anstrengen, und wenn man in die Nationalmannschaft kommt, erhält man bei EM oder WM vielleicht so etwas als Mannschaftskleidung.

Das Teuerste an diesem Sport ist zweifellos das Fahren. Um zu Wettbewerben zu gelangen, muss man in der Regel schon einige 100 km zurück legen. Es hat sich dabei eine gewisse Art der Unkostenbeteiligung bei Fahrgemeinschaften herausgebildet, die am besten vor der Fahrt geklärt werden sollte.

Bei Distriktswettbewerben werden normalerweise beide Läufe mit etwas Abstand an einem Tag abgewi­ckelt. Gewöhnlich ist der erste Start um 10 Uhr, der zweite um 13.30 oder 14 Uhr.

Hat man bei Distriktswettbewerben einigermaßen gut abgeschnitten, sollte man sich auch an die aufwendi­geren Ranglistenläufe wagen, für die allerdings immer ein ganzes Wochenende draufgeht. Es gibt vier Rang­listenläufe im Jahr, und das Abschneiden dabei entscheidet über die Aufnahme in die Nationalmannschaft. Jugendli­che Läufer können eine Unterstützung erhalten, wenn sie DARC-Mitglieder sind.

Die Mitgliedschaft im Verein kostet 72 Euro/Jahr, für Schüler und Studenten 27 Euro/Jahr. Da Junioren auch z.B. finanzielle Unterstützung für das Gerätebauen erhalten können, lohnt sich die Mitgliedschaft in jedem Fall.

Der letzte Ranglistenlauf ist jeweils die Deutsche Meisterschaft. Sie findet immer am zweiten Wochenende im Au­gust statt.

Auskünfte bei Gerd Buchhold, DG3NCL(auf)darc.de
oder beim OV-Abend (Treffen der Funkamateure Höchstadts) immer am letzten Freitag im Monat ab 20 Uhr im Vereinshaus in der Kirschensteiner Straße, 1. Stock.

 

Termine: z.Zt. keine aktuellen Termine für B27

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Termine

Berichte

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Erstes OL-Training im Mailwald/Erlangen

ARDF - Weltmeisterschaft  2018

Bei der Amateurfunkpeilweltmeisterschaft  in Korea hat unser OV-Mitglied Simon Zöller in der Gruppe U19  einen Super-Dritten Platz erreicht und für das deutsche Team  die Bronzemedallie geholt ( s. Bericht in CQDL 11-2018 )

Glückwunsch Simon

Reinhold , DF3NW

 

OL-Karte Erlangen, Meilwald

Ergebnisse

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Amateurfunkpeilen: Ergebnisse

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