Betriebstechnik/Vorschriften

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Vorwort zu Betriebstechnik und Vorschriften

Die Fachbereiche „Betriebliche Kenntnisse“ und „Kenntnisse von Vorschriften“ sind bei der Prüfung zwei getrennte Prüfungsfächer, die beide mit 75% der Punktzahl bestanden werden müssen. Weil sich die Themen in beiden Bereichen aber vielfach überschneiden, haben wir beide zu einem einzigen Lehrgangsteil zusammengeführt.

Weil außerdem diese beiden Prüfungsteile für die Klassen E und A gleich sind und deshalb auch für die Prüfung Klasse A anerkannt werden, wenn Sie bereits das Amateurfunkzeugnis Klasse E besitzen, empfehlen wir folgende Vorgehensweise. Streben Sie zunächst die technischen Kenntnisse für Klasse E an und bearbeiten Sie abwechselnd ein Kapitel aus dem Bereich Betriebstechnik / Vorschriften und aus dem Bereich Technik Klasse E, wie es weiter unten in einem möglichen Lernplan vorgeschlagen wird. Absolvieren Sie dann zunächst die Prüfung zur Klasse E und schließen Sie erst danach den Lehrgang zur Klasse A an. Sie können sich dann vollkommen auf die relativ schwierige Technik konzentrieren und brauchen nicht noch parallel dazu Landeskenner oder Q-Gruppen üben.

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Empfohlener Lernplan

1. Woche B/V 01: Welche Rechte/Pflichten hat ein Funkamateur?
  Technik E01: Mathematische Grundlagen und Einheiten
2. Woche B/V 02: Internationales Buchstabieralphabet
  Technik E02: Spannung, Strom, Wechselspannung
3. Woche B/V 03: Der Q-Schlüssel
  Technik E03: Ohmsches Gesetz, Leistung, Arbeit
4. Woche B/V 04a: Betriebliche Abkürzungen Teil 1
  Technik E04: Widerstand und seine Grundschaltungen
5. Woche B/V 04b: Betriebliche Abkürzungen Teil 2
  Technik E05: Kondensator
6. Woche B/V 05: Gesetze, Vorschriften und Regelungen
  Technik E06: Spule, Transformator
7. Woche B/V 06: Rufzeichen und Landeskenner Teil 1
  Technik E07: Schwingkreis, Filter
8. Woche B/V 06: Rufzeichen und Landeskenner Teil 2
  Technik E08: Elektromagnetisches Feld
9. Woche B/V 07: Funkbetrieb im Ausland
  Technik E09: Wellenausbreitung
10. Woche B/V 08: Amateurfunkstellen
  Technik E10: Dezibel, Dämpfung, Kabel
11. Woche B/V 09a: Betriebsarten, Sendearten, Frequenzen (BV09 Teil 1)
  Technik E11: Antennentechnik
12. Woche B/V 09b: Bandpläne, Frequenznutzungsplan (BV09 Teil 2)
  Technik E12: Halbleiter, Diode
13. Woche B/V 10: Betriebsabwicklung auf Kurzwelle
  Technik E13: Transistor, Verstärker
14. Woche B/V 11: Betriebsabwicklung auf VHF/UHF
  Technik E14: Modulation, Demodulation
15. Woche B/V 12: Digitale Betriebsarten
  Technik E15: Sender- und Empfängertechnik
16. Woche B/V 13a: RST-System, UTC ...
  Technik E16: Betriebsarten
17. Woche B/V 13b: Logbuch, QSL-Karte
  Technik E17: Messtechnik
18. Woche B/V 14: Störungen, EMV, EMVU, Sicherheit
  Technik E18: EMV und Sicherheit
19. Woche Über die Höflichkeit im Amateurfunk
  Prüfungsfragentraining 1 Online
20. Woche Prüfungsfragentraining 2 Online
  Funkbetrieb an einer OV-Clubstation des DARC

 

Hinweis für Nutzer von Smartphones

Diesen Lehrgang Klasse E finden Sie als Version für Smartphones auf der Seite des Autors unter

http://amateurfunkpruefung.de/lehrg/indexE.html

aktualisiert am 22.01.2017 by DJ4UF

 

 

Suchen Sie die Erklärung (Lösung) zu einer bestimmten Prüfungsaufgabe?

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Hier folgt eine Liste aller Prüfungsfragen zur Amateurfunkprüfung Betriebstechnik/Vorschriften mit dem direkten Link zu der Stelle, wo man im Online-Lehrgang die Theorie dazu findet, bzw. wo die Prüfungsfrage besprochen wird.

Manchmal führt der Link aber nur auf den Kopf des entsprechenden Kapitels. Dort fehlt dann noch die Aufgabe selbst. wenn Sie solch eine Stelle bemerken, schreiben Sie mir (E-Mail: eckart.moltrecht (at) gmail.com). Ich trage dann die Aufgabe nach.

Folgende Aufgaben mit einem x kommen in den Prüfungen nie vor. Vielleicht streichen Sie diese in Ihrem
Fragenkatalog.

Wo finde ich eine Erklärung zu einer bestimmten Prüfungsfrage Betriebstechnik/Vorschriften?
Hier:
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BC101 BC102 BC103 BC104 BC105 BC106 BC107 BC108 BC109 BC112 BC113 BC114 BC201 BC202 BC203 BC204 BC205 BC206 BC207 BC207 BC208 BC209 BC210 BC210 BC211 BC212 BC213 BC214 BC215 BC216 BC217 BC218 BC218

BD101 BD102 BD103 BD104 BD106 BD109 BD110 BD111 BD112 BD113 BD114 BD115 BD201 BD202 BD203 BD204 BD205 BD206 BD207 BD208 BD209 BD210 BD301 BD302 BD303 BD304 BD305 BD306 BD307 BD308 BD309

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VD101 VD102 VD103 VD104 VD105 VD106 VD107 VD109 VD110 VD111 VD123 VD127 VD128 VD129 VD201 VD205 VD206 VD209 VD210 VD213 VD218 VD219 VD220 VD222 VD223 VD301 VD302 VD303 VD304 VD305 VD306 VD307 VD308 VD309 VD401 VD402 VD403 VD404 VD405 VD406 VD407 VD411 VD501 VD502 VD503 VD504 VD505 VD506 VD507 VD508 VD511

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Technik Klasse E

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Vorwort zur Technik Klasse E

Vorwort zur Technik Klasse E

Wie Sie sicher schon gelesen haben, gibt es in Deutschland zwei Klassen des Amateurfunkzeugnisses: Klasse E für Einsteiger mit eingeschränkter Nutzung der Leistung und der Kurzwellenfrequenzbereiche und die “gehobene” Klasse A (Advanced) ohne diese Einschränkungen

 

Dieser DARC-Onlinelehrgang ist im Bereich Technik Klasse E so aufgebaut, dass jedermann, auch ohne technische Vorkenntnisse, daran teilnehmen kann und die Technik verstehen lernt. Wir empfehlen, zunächst die Technik Klasse E durchzuarbeiten, wenn Ihre Kenntnisse aus dem Bereich Elektrotechnik, Elektronik und Nachrichtenübertragungstechnik gering oder mäßig sind. Leute, die in diesen Bereichen schon höhere Vorkenntnisse haben, können versuchen, direkt in Technik Klasse A einzusteigen.

Es folgt die Übersicht zu den einzelnen Kapiteln Technik Klasse E und darunter eine Art Lernplan. Es soll eine Empfehlung sein, wie man bei der Vorbereitung zur Prüfung zeitlich und in der Reihenfolge Technik und Betriebstechnik / Vorschriften vorgehen könnte.

 

Hinweis für Nutzer von Smartphones

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Übersicht Technik Klasse E

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Folgende Aufgaben mit einem x kommen in den Prüfungen nie vor. Vielleicht streichen Sie diese in Ihrem
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TB101 TB102 TB103 TB104 TB201 TB202 TB203 TB204 TB205 TB301 TB302 TB303 TB401 TB402 TB403 TB404 TB405 TB501 TB502 TB503 TB504 TB505 TB601 TB602 TB603 TB604 TB605 TB606 TB607 TB608 TB609 TB610 TB611 TB612 TB613 TB701 TB702 TB801 TB802 TB803 TB804x TB805 TB806 TB901 TB902 TB903 TB904 TB905 TB906 TB907 TB908 TB909 TB910 TB911

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TE101 TE102 TE103 TE104 TE105 TE106 TE201 TE202 TE203 TE204 TE301 TE302 TE303x TE304 TE305 TE306x TE307x TE308 TE309 TE310 TE311 TE312

TF101 TF102 TF103 TF104 TF105 TF106 TF107 TF108 TF109 TF110 TF201 TF202 TF203 TF204 TF205 TF301 TF302 TF303 TF401 TF402 TF403 TF404 TF405 TF406 TF407 TF408 TF409

TG101 TG102 TG103 TG104 TG105 TG201 TG202 TG203x TG301 TG302 TG303 TG304 TG305 TG306 TG307 TG401 TG402 TG403 TG404 TG405 TG501 TG502 TG503 TG504 TG505 TG506

TH101 TH102 TH103 TH104 TH105 TH106 TH107 TH108 TH109 TH110 TH111 TH112 TH113 TH201 TH202 TH203 TH204 TH205 TH206 TH207 TH208 TH209 TH210 TH301 TH302 TH303 TH304 TH305 TH306 TH307 TH308 TH309 TH310 TH311 TH312 TH401 TH402 TH403 TH404 TH405 TH406

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Technik Klasse A

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Vorwort zur Technik Klasse A

Vorwort zur Technik Klasse A

Die Prüfung zum Amateurfunkzeugnis Klasse A ist wirklich nicht einfach. Sie sollten grundsätzlich etwas Verständnis für Mathematik mitbringen. Das erste Kapitel Technik A01 zeigt Ihnen bereits, was alles auf Sie zukommt. 

Wenn Sie weniger Verständnis für Mathematik aufbringen, können Sie die Prüfung dennoch schaffen. Lassen Sie das Kapitel A01 aus und versuchen Sie so gut wie möglich zu verstehen, was in dem Lehrgang geboten wird. Für die Prüfung müssen Sie auf jeden Fall die Frage überhaupt verstehen. Sie können sich natürlich die Antworten der Prüfungsfragen einfach versuchen zu merken, denn in der Prüfung werden die Fragen genau so gestellt (Siehe Fragenkatalog!). Allerdings hat es keinen Sinn, sich den Lösungsbuchstaben zu merken, denn die Reihenfolge der Antworten ist bei jeder Prüfung anders.

Der Lehrgang selbst hat ein relativ hohes Niveau der Nachrichtentechnik. Der Inhalt entspricht etwa der Ausbildung zum Elektronik-Techniker im Fach Nachrichtentechnik.  Sie müssen nicht alles bis ins letzte verstehen. Haben Sie ruhig "Mut zur Lücke", denn Sie benötigen bei der Prüfung ja nur 75 % richtige Antworten.

 

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Übersicht Klasse A

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Manchmal führt der Link aber nur auf den Kopf des entsprechenden Kapitels. Dort fehlt dann noch die Aufgabe selbst. wenn Sie solch eine Stelle bemerken, schreiben Sie mir (E-Mail: eckart.moltrecht (at) gmail.com). Ich trage dann die Aufgabe nach.

Folgende Aufgaben mit einem x kommen in den Prüfungen nie vor. Vielleicht streichen Sie diese in Ihrem
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TD101 TD102 TD103 TD104 TD105 TD106 TD107 TD108 TD109 TD110 TD111 TD112 TD113 TD114 TD115 TD116 TD117 TD118 TD119 TD120 TD121 TD122 TD123 TD124 TD201 TD202 TD203 TD205 TD206 TD207 TD208 TD209 TD210 TD211 TD212 TD213 TD214 TD215 TD216 TD217 TD218 TD219 TD220 TD221 TD222 TD223 TD224 TD225 TD226 TD228 TD229 TD230 TD231 TD233 TD234 TD301 TD302 TD303 TD305 TD306 TD307 TD308 TD309 TD310 TD311 TD312 TD313 TD314 TD315 TD316 TD317 TD318 TD319 TD320 TD321 TD322 TD401 TD402 TD403 TD404 TD405 TD406 TD407 TD408 TD409 TD410 TD411 TD412 TD413 TD414 TD414 TD415 TD415 TD416 TD417 TD418 TD419 TD420 TD421 TD422 TD423 TD424 TD425 TD426 TD427 TD427 TD428 TD429 TD430 TD431 TD432 TD501 TD502 TD503 TD504 TD505 TD506 TD507 TD508 TD509 TD510 TD511 TD513 TD514 TD515 TD601 TD602 TD603 TD604 TD605 TD606 TD608 TD608 TD609 TD609 TD610 TD611 TD611 TD612 TD612 TD613 TD613 TD614 TD614 TD615 TD701 TD702 TD703 TD704 TD705 TD706 TD707

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Morselehrgang

To top

Morsen macht Spaß. Weil man nun für die Amateurfunkprüfung keine Morsekenntnisse mehr nachweisen muss, wird es zu einer "elitären" Betriebsart. Wer Morsen kann, ist ein "King" im Amateurfunk. Wenn Sie ein Amateurfunkzeugnis der Klasse A haben (also die "große Lizenz") und damals nur Morsen gelernt haben, um die Prüfung für die Kurzwellenlizenz machen zu können, dann aber nie mehr gemorst haben, sollten Sie diese brach liegenden Kenntnisse wieder auffrischen und einmal hundert CW-QSOs durchführen. Sie werden merken, wie viel Spaß es macht. Für Einsteiger gibt es jede Menge Lernsoftware.

Die Kunst der Radiotelegrafie

Ein Handbuch zum Erlernen, Anwenden, Meistern und Genießen des internationalen Morsecodes als Kommunikationsmittel

William G. Pierpont, N0HFF "What Hath God Wrought"
Für alle, die sich für Telegrafie interessieren, die sie erlernen möchten, die sie lieben und die ihre Fähigkeiten darin verbessern wollen.

Einleitung: Die Kunst der Telegrafie ist einzigartig. Die Psychologen, die die Meister dieser Kunst beobachtet und ihre Fähigkeiten studiert haben, waren überrascht. Sie versuchten herauszufinden, wie eine solche Kunstfertigkeit erlangt werden kann. Seine Gedanken einem anderen durch abwechselnde Töne mitzuteilen - ist nicht allein schon diese Vorstellung faszinierend?

Tipps für die Morsemitschrift

Empfehlenswert ist es, am Anfang die Zeichen mit einem weichen Bleistift auf Papier zu schreiben. Schreiben Sie alle Buchstaben in kleiner Schreibschrift. Setzen Sie den Stift von Buchstabe zu Buchstabe nicht ab, erst dann, wenn bei Texten eine etwas längere Pause gemacht wird, um ein Wortende zu markieren. Schreiben Sie langsam und deutlich. Sie haben Zeit! Auch bei Tempo 60 BpM (Buchstaben pro Minute) kann man praktisch noch in „Kinderschrift“ schreiben. Um Verwechslungen zwischen n und u zu vermeiden, hat man früher  in der „Funkverkehrsschrift“ einen Strich über das u gemacht.

Telegrafie macht Spaß

Morsen ist so etwas wie eine „Geheimsprache“. Wenn man etwas Übung hat, kann man Morsen einfach so „im Kopf“ mitlesen. Besucher in meinem Shack, die zuschauen und zuhören, wie ich mich mit anderen Funkern mit Hilfe der Morsezeichen „unterhalten“ kann, sind fasziniert. Sie können nicht verstehen, wie man aus diesem Gepiepse ohne fremde Hilfe und ohne Computer richtige Texte entziffern kann. Auch für sich selbst ist es ein Gefühl der Überlegenheit und des Hochgenusses, wenn man einfach so ohne weitere Hilfsmittel als nur den eigenen Kopf eine digitale Betriebsart durchführen kann.

Die Telegrafie ist der Telefonie auch dann überlegen, wenn keine günstigen Aus-breitungsbedingungen herrschen. Telegra-fiezeichen kann man noch aus dem Rau-schen heraus hören oder mit schmalen Fil-tern heraus filtern und dann noch eine Nachricht übertragen, wenn es in SSB schon lange nicht mehr geht. Ferner benötigt man für die Telegrafie keine Fremd-sprachen- kenntnisse, weil der CW-Funkverkehr mit international festgelegten Abkürzungen erfolgen kann. Ferner ist diese Betriebsart durch die standardmäßigen Floskeln viel höflicher und freundlicher. Man bedankt sich für den Anruf, man bedankt sich für die Verbindung und übermittelt immer die besten Wünsche. Für eine Telegrafieverbindung bekommt man meistens auch eine QSL-Karte, während diese Gepflogenheit in Telefonie so langsam ausstirbt.

Telegrafie ist außerdem die Pflege einer historischen Betriebsart. Es wird bereits die Anerkennung als UNESCO Welterbe angestrebt. Telegrafie ist etwa vergleichbar mit dem Segeln. Man benötigt selbstverständlich die Telegrafie für eine Übertragung nicht, aber man kann sich mit diesen einfachen „Klopfzeichen“ bestens verständigen. Man kann ja auch mit einem Motorboot viel schneller und sicherer über einen See oder das Meer fahren, als mit ei-nem Segelboot, das auf den Wind angewiesen ist. Trotzdem macht Segeln viel mehr Spaß. Lasst uns die Tradition des Morsefunkverkehrs weiter pflegen!

Die Koch-Methode

Der deutsche Psychologe Ludwig Koch entwickelte in den 30er-Jahren ein Morse-Lernsystem, das darauf abzielt, sogenannte „konditionierte Reflexe“ zu bilden. So werden Reflexe genannt, die nicht angeboren sind, sondern antrainiert werden.

Autofahrer haben im Laufe der Zeit gelernt, bei plötzlich eintretender Gefahr ohne nachzudenken automatisch auf das Bremspedal zu treten. Mit normalem Nachdenken und dann Entscheiden, reagiert man häufig zu spät. Um Morsen zu lernen, muss der Hörende einen bestimmten Rhythmus so verinnerlichen, dass er diesen Code ohne nachzudenken direkt als Zeichen auf Papier oder in die Computertastatur schreiben kann.

Die Koch-Methode beginnt mit dem Hören und Schreiben von zwei Buchstaben, normalerweise K und M. Die einzelnen Morsezeichen werden dabei so schnell gegeben  (umgerechnet etwa Tempo 100 Buchstaben pro Minute), dass man keine Chance hat, die „Punkte oder Striche“ zu zählen. Zwischen den einzelnen Zeichen ist dann eine Schreibpause, so dass ein effektives Tempo von vielleicht 60 Buchstaben pro Minute heraus kommt.Sobald man diese beiden Zeichen mit 90-prozentiger Sicherheit beherrscht, wird ein dritter Buchstabe hinzugenommen und so weiter. Tägliches Üben – am besten mehrmals am Tag – ist wichtig. Es genügen durchaus 15 Minuten in einer Sitzung. Dieses Prinzip müssen Sie nun solange durchhalten, bis Sie alle Buchstaben beherrschen, denn es nutzt Ihnen gar nichts, wenn Sie nur die Hälfte der Zeichen beherrschen. Damit können Sie nicht die Hälfte der Morsetexte mitlesen, sondern gar keine. Das ist wie bei einem Schulkind, das erst dann Bücher lesen kann, wenn es alle Buchstaben beherrscht. Wenn Sie einen Moselehrgang beginnen, bleiben Sie mit „eiserner Willenskraft“ so lange dran, bis Sie alle Buchstaben beherrschen. Dies dauert bei jungen Leuten manchmal nur vier Wochen, während ältere Menschen dafür möglicherweise ein halbes Jahr oder länger brauchen. Im Prinzip schafft es jeder, wie auch jeder in der Fahrschule „irgendwann“ Autofahren lernt. 

Morsen lernen

Morsen geben zu lernen, ist nicht schwer. Aber bitte: Lernen Sie zunächst Morsen "nehmen", also das Hören der Morsezeichen und die Niederschrift. Denn Sie müssen lernen, die Zeichen "ohne zu denken" allein durch Hören des Rhythmus aufzunehmen. Wenn Sie erst das Geben lernen, werden Sie die Zeichen "logisch" lernen durch Merken von "lang - kurz - lang" und so weiter und werden dann beim Hören automatisch diese Logik einsetzen. 

Damit kommen Sie aber nicht auf ein genügend hohes Tempo. Sie dürfen beim Aufnehmen von Morsezeichen nicht "denken" (nachdenken). Deshalb lernen Sie bei einem Morselehrgang zunächst Morsezeichen, die einen total verschiedenen Rhythmus haben. Sie sollten also die Zeichen mehr raten als durch logisches Denken aufschreiben. 

Ich habe es einmal erlebt, als einer der Schüler sagte: Heute bin ich aber total müde. Ich weiß nicht, ob ich heute teilnehmen kann. Und er hatte bei den Geschwindigkeitsübungen am Ende der Lektion die wenigsten Fehler. Er hatte wegen seiner Müdigkeit nicht mehr schnell denken können, sondern wirklich nur "blind" (müde) irgendetwas hingeschrieben und dennoch meistens richtig "geraten".

Morsengeben lernen

Das Geben der Morsezeichen lernt man danach sehr schnell, indem man eine Morsetaste (Paddle) an den Sender anschließt und sich mit dem Empfänger abhört und diese empfangenen Töne dem Computer mit einer Dekodiersoftware zuführt und mitliest. Und dann empfehle ich Ihnen, mal 100 CW-QSOs zu führen, bis Sie wieder mal das Mikrofon in die Hand nehmen. Danach können Sie Morsen.

Der Morselehrgang aus dem Klassenzimmer

 

In den 70er-Jahren habe ich eine Amateurfunk-Arbeitsgemeinschaft an der Berufsschule in Aachen geleitet. Dort habe ich unter anderem regelmäßig Amateurfunk-Lehrgänge durchgeführt und weil man für die Prüfung auch Morsekenntnisse nachweisen musste, habe ich natürlich auch den zugehörigen Morselehrgang durchgeführt. Weil es gelegentlich vorkam, dass ein Schüler an einem Übungsabend nicht teilnehmen konnte, habe ich den Morselehrgang auf Tonband aufgenommen, davon Kopien auf Disketten angefertigt und diese dem Schüler zum Nachholen gegeben. Daraus ist dann ein kompletter Morselehrgang entstanden, der später iin das MP3-Format übertragen und als "Morselehrgang aus dem Klassenzimmer verkauft wurde. Nach diesem Lehrgang, den man sich sehr leicht auf sein Smartphone kopieren kann, haben schon sehr viele Leute Morsen gelernt. Sie können sich die einzelnen Morselektionen noch immer kostenlos aus dem Internet herunterladen.

Lektionen Morsekurs

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Wie geht es weiter?

Schnelltelegraphie hat im DARC eine lange Tradition. Schon 1953 wurde der Radio Telegraphy High Speed Club (HSC) als Interessensgemeinschaft schneller Telegraphisten innerhalb des DARC e.V. gegründet. In den 70er und 80er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts erlebte die Schnelltelegraphie auf den Bändern ihre Blütezeit. Bei den HSC-Treffen in Büdingen wurden bis in die frühen 90er-Jahre die jährlichen offenen Deutschen Meisterschaften in Schnelltelegraphie ausgetragen. Nach ein paar ruhigeren Jahren wurde ab 2000, durch die Initiative von Mathias Kolpe, DL4MM (Autor des bekannten Morsetrainers RufzXP) vom DARC Referat DX und HF-Funksport wieder alljährlich der Deutsche Telegraphie Pokal ausgeschrieben. Seine Aufgabe übernahm ab 2006 Heinrich Langkopf, DL2OBF, ab Ende 2011 ist Andre Schoch, DL4UNY der zuständige HST-Referent im DARC. Die Wettkämpfe finden auf den alljährlichen CW-Wochenenden von AGCW, RTC, FMC und HSC statt.

Lernsoftware

Es gibt eine ganze Menge von Lernsoftware zum Morsen. Vier Programme, die nach der Koch-Methode arbeiten, sollen hier kurz vorgestellt werden.

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G4FON Morsetrainer

Das Morseübungsprogramm von Ray Goff, G4FON, steht unter http://g4fon.net/ als „Koch CW Trainer“ zum Download bereit. Das Programm in Englisch bietet alle üblichen Einstellungen von Geschwindigkeit und Zeichenpausen hat aber eine interessante Zusatzfunktion für das spätere Praxis-Training, nämlich die Einspielung von realistischen Betriebs- bedingungen wie Störgeräusche, Lautstärkeschwankungen, unsaubere Tastung und Signalstärken von S1 bis S9, so dass man gut auf den späteren konkreten Funkbetrieb vorbereitet wird. Aber diese Übungen kann man natürlich auch als Kurzwellenhörer direkt auf den Bändern selber machen.

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HQX Morsetrainer

Die vom Helvetia Telegraphy Club (THC) entwickelte Software für Anfänger und Fortgeschrittene ist mächtig. Neben Hörübungen sind Gebeübungen mit Handtaste oder Paddle möglich. Der Paddle-Anschluss erfolgt via PC-Maus oder COM-Schnittstelle.

Für Anfänger gibt es den interaktiven Koch-Trainer.Buchstaben, Ziffern und Sonderzeichen sind bei den Übungen mit Zufallszeichen frei auswählbar. Ebenso ist eine Vergrößerung des Zeichen- und des Wortabstandes möglich.Nach jeder Hörübung steht eine Fehleranzeige zur Verfügung. Außerdem gibt das Programm eine Tabelle mit fehlerhaften Wörtern bzw. Gruppen in einem Formular aus.

Für Fortgeschrittene können Übungstexte aus der  HTC-Datenbank bezogen werden. Diese lässt sich auch mit eigenen Texten erweitern. Der wählbare Geschwindigkeitsbereich liegt zwischen 40 und 900 BpM, die einstellbare Tonhöhe zwischen 400 und 1200 Hz.

Bezugsquelle: www.htc.ch/

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Learn CW Online (LCWO)

Bei dem Lernprogramm von Fabian Kurz, DJ1YFK, muss kein Programm installiert werden. Nach einer kurzen kostenlosen Registrierung kann der Neuling sofort mit dem Training beginnen. Bei den Übungen lassen sich Geschwindigkeiten und maximale Wortlänge (üblich sind max. fünf Zeichen) einstellen. Lektion 1 führt die Buchstaben K und M ein und mit jeder weiteren Lektion kommt ein Buchstabe hinzu. Die Einstellungen werden automatisch im Benutzerprofil gespeichert. Die Website zeigt in einer Statistik den Lernerfolg. Außerdem erlaubt die Software, einen beliebigen Text in das MP3-Format zu konvertieren.

LCWO kann auch offline verwendet werden. Die Übungsdateien lassen sich im MP3-Format und die Lösungen dazu im Textformat von http://lcwo.net/ herunterladen.

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Die CW-App von IZ2UUF

Heutzutage im „Zeitalter der Smartphones“ wird die Android-App von Davide Achilli, http://www.IZ2UUF.net sehr gern genommen. Sie arbeitet ebenfalls nach der Koch-Methode. Die App lässt sich auch kostenfrei vom Google Play herunterladen.